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— STADTFÜHRUNGEN · WIEN

10 unverzichtbare Stadtführungen in Wien (kostenlos)

Zehn Rundgänge durch Wien, die du in deinem eigenen Tempo gehst, ohne bezahlten Guide und ohne Buchung. Straßen, Plätze, Gärten und Aussichtspunkte mit freiem Zugang: jede Tour nennt Dauer, Distanz, Startpunkt und ganz klar, was weiterhin Geld kostet, wenn du hineinwillst.

Lena Brandstätter, Österreich-Spezialistin · September 7, 2026 · 9 Min. Lesezeit

Wien ist eine kaiserliche Hauptstadt, die sich hervorragend zu Fuß entdecken lässt, ganz ohne Eintrittskarte: ihre barocken Plätze, fürstlichen Gärten, Kirchen und die überdachte Markthalle stehen jedem offen, der geht. Wir haben zehn Routen ausgewählt, die sich nie wiederholen: die historische Innenstadt, römische und mittelalterliche Spuren, ein ruhigeres Viertel, einen kostenlosen Aussichtspunkt, Kirchen, zwei Parks, einen Markt, die Architektur der Ringstraße und eine Ecke, die kaum ein Besucher erkundet. Jede passt höchstens in einen halben Tag.

Jede Tour nennt einen genauen Startpunkt, vier bis sechs Stationen in Gehreihenfolge, eine realistische Dauer inklusive Pausen und einen praktischen Tipp. Du kannst sie aneinanderreihen oder nur eine machen. Wenn du beim Gehen Erklärungen möchtest, bietet die App CityGuide einen kostenpflichtigen Audioguide für Wien, der sich automatisch beim Näherkommen an jeden Ort aktiviert. Nichts davon ist nötig, um die folgenden Routen zu gehen.

10 Touren · nach Sehenswürdigkeit geordnet

Ohne Buchung · ohne Trinkgeld

Klassisches Wien, von Stephansplatz zur Hofburg – Wien Nr. 1 Airam Dato-on · Pexels

1. Klassisches Wien, von Stephansplatz zur Hofburg

Dom, Graben und Kaiserhöfe zu Fuß

  • 1h30
  • 2,3 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Die Turmspitze des Stephansdoms beherrscht den Platz schon beim Ausstieg aus der U-Bahn; das gotische Kirchenschiff steht frei zugänglich, ganz ohne Ticket, offen. Der Graben, einst ein römischer Wallgraben und heute Einkaufsstraße, führt an der Pestsäule vorbei zum Kohlmarkt, der hinauf zur Hofburg steigt. Man durchquert deren Höfe bis zum Heldenplatz und verschnauft anschließend im ruhigen Burggarten, neben der Mozartstatue.

Route :
Stephansdom (Außenansicht und Kirchenschiff) → Der Graben → Kohlmarkt → Michaelerplatz und Michaelerkirche → Hofburg und Heldenplatz → Burggarten
Start :
Stephansplatz, vor dem Stephansdom
Zugang :
Straße, Plätze, Hofburghöfe und Kirchenschiff frei zugänglich. Südturm, Katakomben und Hofburg-Museen kosten optional Eintritt.
Tipp :
Nutze die frühe Öffnungszeit des Doms, um dem Andrang zu entgehen; der Graben ist vor zehn Uhr deutlich ruhiger.

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Römisches und mittelalterliches Wien: auf Vindobonas Spuren – Wien Nr. 2

2. Römisches und mittelalterliches Wien: auf Vindobonas Spuren

Vom römischen Lager am Hohen Markt zum mittelalterlichen Judenviertel

  • 1h10
  • 1,6 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Unter dem Pflaster des Hohen Markts kommen an manchen Stellen noch Fundamente des Legionslagers Vindobona zum Vorschein. Wenige Minuten weiter erlebte Am Hof die Proklamation, die das Heilige Römische Reich beendete; heute findet dort ein Weihnachtsmarkt statt. Am Judenplatz erhebt sich das Mahnmal von Rachel Whiteread über den Resten einer 1421 zerstörten mittelalterlichen Synagoge. Die Route endet nahe dem Ruprechtsplatz, bei der ältesten Kirche der Stadt.

Route :
Hoher Markt und Reste des römischen Lagers → Am Hof und seine Kirche → Judenplatz und die mittelalterliche Synagoge → Kirche Maria am Gestade → Ruprechtsplatz und die Ruprechtskirche
Start :
Hoher Markt, bei der Ankeruhr
Zugang :
Plätze und Straßen frei zugänglich. Das unterirdische Museum zur mittelalterlichen Synagoge unter dem Judenplatz kostet separat Eintritt.
Tipp :
Ein Fenster unter dem Gebäude am Judenplatz zeigt kostenlos einen Teil der Synagogenfundamente, auch abends.

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Josefstadt und Spittelberg, Wiens ruhige Vorstadtviertel – Wien Nr. 3 Ejov Igor · Pexels

3. Josefstadt und Spittelberg, Wiens ruhige Vorstadtviertel

Kopfsteinpflaster, blühende Innenhöfe und kleine Plätze im 8. Bezirk

  • 1h15
  • 2 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Josefstadt, der kleinste Bezirk Wiens, hat seine niedrigen Häuser und Innenhöfe weitgehend unangetastet durch die Umbauten des 19. Jahrhunderts bewahrt. Der Piaristenplatz öffnet sich vor der gelben Fassade der Piaristenkirche Maria Treu, flankiert von zwei ungleichen Türmen. Etwas weiter münden die gepflasterten Gassen von Spittelberg, einst Arbeiterviertel und heute Heimat kleiner Werkstätten, in den weiten Hof des MuseumsQuartiers.

Route :
Lange Gasse → Josefstädter Straße → Piaristenplatz und Piaristenkirche Maria Treu → Gassen von Spittelberg → Hof des MuseumsQuartiers
Start :
Ecke Lange Gasse und Josefstädter Straße
Zugang :
Straßen, Plätze und Hof vollkommen frei zugänglich, zu jeder Zeit. Für diese Route ist kein Ticket nötig.
Tipp :
Die Gassen von Spittelberg wirken am schönsten am späten Nachmittag, wenn das Licht flach über die Biedermeierfassaden streicht.

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Diese 10 Touren, als Audioguide

Der CityGuide-Audioguide für Wien startet von selbst vor jedem Ort. Du gehst, er erzählt.

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19,90 € 35,90 €

4,8/5 · 15 Bewertungen

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Der Belvedere-Garten, kostenloser Panoramablick über Wien – Wien Nr. 4 Jorge Urosa · Pexels

4. Der Belvedere-Garten, kostenloser Panoramablick über Wien

Ein sanfter Aufstieg zur kaiserlichen Terrasse

  • 1h05
  • 2 km · Mittel
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der Belvedere-Garten steigt in Terrassen zwischen den beiden Palästen des Prinzen Eugen an, vorbei an geschnittenen Hecken und geometrischen Becken. Von der Terrasse des Oberen Belvedere öffnet sich der Blick über das historische Wien, samt Turmspitze des Stephansdoms: eine der bekanntesten Aussichten der Stadt, und eine der wenigen, die vollkommen kostenlos ist. Die Sphinxstatuen, die die Terrasse säumen, sind ein klassisches Reisefoto-Motiv.

Route :
Schweizergarten → Eingang zum Unteren Belvedere → Große Parterre und Gartenbrunnen → Terrasse des Oberen Belvedere → Sphinxstatuen und Blick über die Stadt
Start :
Schweizergarten, Seite Belvedere-Viertel
Zugang :
Garten und Terrasse das ganze Jahr über frei zugänglich. Für die Museen im Oberen und Unteren Belvedere braucht es ein Ticket.
Tipp :
Steig am späten Vormittag hinauf: Die Sonne steht dann in deinem Rücken und gibt das beste Licht auf die Altstadt.

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Fünf Barockkirchen der Wiener Innenstadt – Wien Nr. 5 Andreas Schnabl · Pexels

5. Fünf Barockkirchen der Wiener Innenstadt

Kuppeln, Stuck und Trompe-l'œil, von West nach Ost

  • 1h10
  • 1,8 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Diese Route durchquert fünf Jahrhunderte Wiener Barock, ohne einen Cent auszugeben. Die flache, ovale Kuppel der Peterskirche überrascht direkt neben dem Graben. Weiter entfernt zeigt die Jesuitenkirche eine gemalte Scheinkuppel, die sich nur von einem genauen Punkt im Kirchenschiff aus vollständig erkennen lässt. Jede dieser Kirchen ist weiterhin ein aktiver Gottesdienstort: Besuche erfolgen leise, außerhalb der Messzeiten.

Route :
Votivkirche → Schottenkirche und Freyung → Peterskirche → Jesuitenkirche (St. Ignatius) → Dominikanerkirche
Start :
Votivkirche, an der Ringstraße
Zugang :
Kirchenschiffe während der Öffnungszeiten frei zugänglich. Keine dieser fünf Kirchen verlangt Eintritt.
Tipp :
Prüfe die an jedem Eingang ausgehängten Messzeiten und kleide dich angemessen, bevor du eine der fünf betrittst.

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Die Schönbrunner Gärten und der Gloriette-Hügel – Wien Nr. 6 Radubradu · Pexels

6. Die Schönbrunner Gärten und der Gloriette-Hügel

Parterres, Brunnen und Panorama, ohne das Schloss zu betreten

  • 1h50
  • 3,5 km · Mittel
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Die Anlage von Schönbrunn reicht weit über das Schloss selbst hinaus: die französischen Gartenanlagen, von der Morgendämmerung bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet, sind das ganze Jahr über kostenlos. Der stetige Aufstieg zur Gloriette auf dem Hügel bietet eines der bekanntesten Panoramen über Wien und das Wienerwald-Hügelland. Palmenhaus und Orangerie lassen sich von außen bewundern; ihre tropischen Gewächshäuser kosten separat Eintritt.

Route :
Schönbrunner Straße → Ehrenhof des Schlosses (Außenansicht) → Große Parterre und Neptunbrunnen → Gloriette-Hügel → Orangerie und Palmenhaus (Außenansicht)
Start :
Schönbrunner Straße, Ausgang U-Bahn Hietzing
Zugang :
Gärten, Parterre, Brunnen und Gloriette-Hügel kostenlos. Schloss, Zoo und Palmenhaus-Gewächshäuser kosten separat Eintritt.
Tipp :
Steig am späten Nachmittag zur Gloriette hinauf: Die Terrasse blickt nach Osten, Richtung Stadt, und fängt das Abendlicht ein.

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Der Naschmarkt und seine Umgebung, Stände und Fassaden – Wien Nr. 7

7. Der Naschmarkt und seine Umgebung, Stände und Fassaden

Vom Karlsplatz zu den Ständen von Wiens größtem Markt

  • 1h15
  • 1,7 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der Naschmarkt zieht sich fast einen Kilometer lang durch Gemüse, Gewürze, Käse und kleine Imbisse, in einer Atmosphäre, die dem Balkan ebenso viel verdankt wie Österreich. Man erreicht ihn über den Karlsplatz, überragt von der grünen Kuppel der Karlskirche, und geht dann an der Secession mit ihrer vergoldeten Lorbeerkuppel vorbei. Samstags setzt sich das Marktende in einem regen Flohmarkt rund um die Kettenbrückengasse fort.

Route :
Karlsplatz → Karlskirche (Außenansicht) → Secession → Stände des Naschmarkts → Flohmarkt Kettenbrückengasse
Start :
Karlsplatz, Ausgang Richtung Karlskirche
Zugang :
Der Marktbesuch selbst ist kostenlos; Kostproben und Einkäufe zahlst du selbst. Die Karlskirche verlangt Eintritt.
Tipp :
Der Flohmarkt findet nur samstagvormittags statt; unter der Woche lohnt sich ein Besuch vor dem Mittag, solange alle Stände voll sind.

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Die Ringstraße, Wiens Prachtbauten unter freiem Himmel – Wien Nr. 8 Netlenka · Pexels

8. Die Ringstraße, Wiens Prachtbauten unter freiem Himmel

Oper, Theater, Rathaus und Parlament am großen Boulevard

  • 1h30
  • 2,6 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Dort, wo 1857 die alten Stadtmauern fielen, reiht die Ringstraße auf fünf Kilometern Bauten in nahezu jedem Historismus-Stil aneinander: Neorenaissance bei der Oper, Neobarock beim Burgtheater, Neogotik beim Rathaus, Neogriechisch beim Parlament. Dieser zentrale, dichteste Abschnitt lässt sich vollständig zu Fuß und kostenlos abgehen, Fassade um Fassade, bis zu den Rasenflächen des Volksgartens.

Route :
Staatsoper (Außenansicht) → Die Ringstraße → Burgtheater → Rathaus und Rathausplatz → Das Parlament → Volksgarten
Start :
Wiener Staatsoper
Zugang :
Gehwege, Plätze und Gärten entlang der Ringstraße frei zugänglich. Nur Innenbesichtigungen der Gebäude kosten Eintritt.
Tipp :
Die historische Ring-Tram folgt derselben Strecke, falls die Beine müde werden, aber diese Fahrt ist nicht kostenlos.

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Der Donaukanal bei Dämmerung: Street Art und Hundertwasser – Wien Nr. 9 Mihai Vlasceanu · Pexels

9. Der Donaukanal bei Dämmerung: Street Art und Hundertwasser

Graffiti, belebte Ufer und eine bunte Fassade zum Tagesausklang

  • 1h20
  • 2,4 km · Leicht
  • 4 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Lange vernachlässigt, ist der Donaukanal zu Wiens größter Open-Air-Galerie für Street Art geworden: Die Betonufer wechseln alle paar Monate ihre Wandbilder. Der Spaziergang führt an der Urania vorbei, einer ehemaligen Sternwarte, die heute Kulturzentrum ist, bevor er die wellenförmige, farbenfrohe Fassade des Hundertwasserhauses erreicht, die im warmen Abendlicht ihre Keramikmosaike besonders schön zeigt.

Route :
Schwedenplatz → Donaukanal-Ufer und Street-Art-Wandbilder → Urania → Hundertwasserhaus (Außenansicht)
Start :
Schwedenplatz, am Kanal
Zugang :
Ufer und Straßen zu jeder Zeit frei zugänglich. Das Hundertwasserhaus ist ein privates Wohnhaus: Nur die Außenansicht ist zugänglich.
Tipp :
Komm im Sommer gegen achtzehn Uhr: Die Lokale am Kanal füllen sich, und das Licht streicht flach über die Wandbilder.

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Karl-Marx-Hof und Heiligenstadt, Rotes Wien und Weindörfer – Wien Nr. 10

10. Karl-Marx-Hof und Heiligenstadt, Rotes Wien und Weindörfer

Arbeiterarchitektur und Winzergassen am Fuß der Hügel

  • 2h10
  • 4,6 km · Anspruchsvoll
  • 4 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der über einen halben Kilometer lange Karl-Marx-Hof bleibt das architektonische Symbol des Roten Wien der 1920er Jahre, mit seinen monumentalen Bögen und offenen Höfen. Die Route steigt danach hinauf nach Heiligenstadt, wo Beethoven ging, während er sein Testament schrieb, und folgt der Donau zum Nussdorfer Wehr und zum Weinort Kahlenbergerdorf, angeschmiegt an die ersten bewaldeten Hänge des Wienerwalds.

Route :
Karl-Marx-Hof → Heiligenstadt und der Beethovengang → Nussdorfer Wehr und Schleuse → Kahlenbergerdorf, ein Dorf an der Donau
Start :
U-Bahn-Station Heiligenstadt
Zugang :
Höfe des Karl-Marx-Hofs, Straßen und Ufer vollkommen kostenlos. Nur Bus oder Straßenbahn nach Kahlenberg und Grinzing kosten Geld.
Tipp :
Für die Weiterfahrt zum Aussichtspunkt Kahlenberg oder ins Dorf Grinzing braucht es ab Heiligenstadt eine kostenpflichtige Bus- oder Straßenbahnfahrt.

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Wie du diese Touren kostenlos machst (und nichts verpasst)

1. Plane nach Öffnungszeiten, nicht nach der Karte

Wien funktioniert gut in Zeitfenstern. Kirchen schließen oft zwischen zwölf und sechzehn Uhr, der Naschmarkt läuft sonntags früh aus, und das Tor zur Gloriette in Schönbrunn schließt bei Einbruch der Dunkelheit. Die Distanzen dagegen bleiben überall in der Stadt bescheiden. Plane deinen Tag nach diesen Zeiten statt nach der Karte, und heb dir Gärten und Donaukanal für den späten Nachmittag auf, wenn das Licht am schönsten ist.

2. Bereite dich aufs Gehen vor, nicht nur aufs Besichtigen

Das Kopfsteinpflaster der Innenstadt und die Kieswege der kaiserlichen Gärten verlangen geschlossene, bequeme Schuhe, besonders nach Regen. Nimm eine Trinkflasche mit: Die öffentlichen Brunnen der Stadt, mit Trinkwasser gekennzeichnet, führen kostenloses Trinkwasser. Plane zusätzliche Zeit beim Aufstieg zur Gloriette oder Richtung Kahlenbergerdorf ein, wo das Gefälle stärker ausfällt, als die Karte vermuten lässt.

3. Ergänze Kommentar, wenn du Kontext möchtest

Alleine zu gehen reicht, um Wien zu sehen; nicht immer, um zu verstehen, was man gerade betrachtet. Die App CityGuide bietet einen kostenpflichtigen Audioguide für Wien, der sich automatisch beim Näherkommen an jeden Ort aktiviert, ganz ohne Bedienung, und offline funktioniert, sobald die Stadt heruntergeladen ist. Das ist eine optionale Ergänzung: Alle zehn Routen oben lassen sich vollständig auch ohne sie gehen.

— Häufige Fragen

Kostenlose Stadtführungen in Wien: deine Fragen

Ja. Es sind Routen, die du selbst zu Fuß gehst: Straßen, Plätze, Gärten und Kirchenschiffe mit freiem Zugang. Kein bezahlter Guide, kein erwartetes Trinkgeld, keine Buchung. Die einzigen möglichen Kosten sind die in jeder Tour genannten optionalen Eintritte, etwa für Schloss Schönbrunn oder die Belvedere-Museen, sowie das, was du unterwegs ausgibst.

Eine Free-Walking-Tour wird von einem Guide geführt, der vom Trinkgeld am Ende lebt: Der Preis steht nirgends, existiert aber trotzdem. Hier gibt es niemanden zu bezahlen und niemanden, auf den man an einem Treffpunkt warten muss. Du startest, wann du willst, hältst an, wo du willst, und kannst eine Route bei Bedarf in zwei Teile aufteilen.

Zwei sind angenehm, drei sind schon viel. Jede Route braucht ein bis zwei Stunden reine Gehzeit, Pausen nicht mitgerechnet. Eine gute Kombination ist die Innenstadt am Vormittag, eine ausgedehnte Mittagspause am Naschmarkt und am späten Nachmittag Schönbrunn oder das Belvedere, wenn das Licht am schönsten ist.

Nein. Die Routen sind hier mit Startpunkt und Stationen in der richtigen Reihenfolge beschrieben, das reicht zum Gehen. CityGuide ist ein kostenpflichtiger Audioguide, der beim Gehen gesprochenen Kommentar ergänzt: Er aktiviert sich automatisch in der Nähe jedes Ortes und funktioniert offline. Das ist ein zusätzlicher Komfort, keine Voraussetzung, um diese Touren zu genießen.

Frühling und früher Herbst sind am angenehmsten, mit blühenden Gärten und milden Temperaturen. Im Sommer kann es mittags heiß werden: Plane dann Vormittage und schattige Gärten wie das Belvedere ein. Im Winter sind die Tage kurz, doch Weihnachtsmärkte beleben die Innenstadt bis weit in den Abend.

— Weiter gehen

Geh durch Wien, der Audioguide startet von selbst

Der CityGuide-Audioguide für Wien erzählt jeden Ort, sobald du dich näherst, ganz ohne dass du selbst etwas nachschlagen musst. Ist die Stadt einmal heruntergeladen, funktioniert alles offline, ohne Datenverbrauch. Die zehn Routen oben bleiben kostenlos und auch ohne ihn machbar.

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