Neu

CityGuide schenkt dir Multi-Zugang 🎉

Zum Hauptinhalt springen

— REISETIPPS · AMSTERDAM

Amsterdam in 3 Tagen

Drei Tage reichen völlig aus, um die historische Altstadt, das Museumsviertel und das kreative Nordufer des IJ zu entdecken. Allerdings ist die Zeit zu knapp, um Abstecher zu den Tulpenfeldern von Keukenhof oder den Windmühlen von Zaanse Schans einzubauen, ohne das eigentliche Stadterlebnis zu opfern.

Von Sophie Dorval, Niederlande-Spezialistin · September 9, 2026 · 9 Min. Lesezeit

Die Methode für perfekte 72 Stunden

Der klassische Anfängerfehler: mehrmals täglich zwischen dem Rijksmuseum im Süden und dem Hauptbahnhof im Norden hin- und herzulaufen. Amsterdam ist kompakt, aber die unzähligen Brücken verlangsamen das Tempo. Teile die Stadt am besten in drei klare Bereiche ein: das mittelalterliche Zentrum und die Altstadt an Tag 1, das Museumsviertel und De Pijp an Tag 2 sowie das industrielle Noord kombiniert mit dem Jordaan an Tag 3.

Ein Tipp, bevor du losziehst: Um diese Route ganz selbstständig zu verfolgen – in deinem eigenen Tempo, ohne für jede Sehenswürdigkeit eine Führung zu buchen – nimm eine Audioguide-App mit. Du schaltest die ganze Stadt auf einen Schlag frei, und die Erzählung zu jedem Bauwerk startet automatisch, sobald du davorstehst. Genau das bietet CityGuide in Amsterdam.

Die großen Staatsmuseen und das Anne-Frank-Haus verlangen eine Online-Reservierung Wochen im Voraus – versuche erst gar nicht, spontan vor Ort Tickets zu ergattern.

Tag 1

Historisches Zentrum und Grachtengürtel

Erkundung des ursprünglichen Kerns des mittelalterlichen Amsterdam und seiner Expansion im 17. Jahrhundert.

Morgen

Starte deinen Tag auf dem Dam und besuche den Königlichen Palast (Paleis op de Dam). Dieses Bauwerk wurde 1648 auf 13.659 Holzpfählen errichtet, um im morastigen Boden nicht zu versinken. Der Eintritt ist kostenpflichtig, für Personen unter 18 Jahren jedoch frei.

Später Vormittag

Spaziere hinüber zur Oude Kerk (Alte Kirche) im Viertel De Wallen. Es ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt, geweiht im Jahr 1306. Der gesamte Fußboden besteht aus 2.500 Grabplatten; für den Einlass benötigst du ein Ticket.

Mittag

Tauche ein in die Stille des Begijnhof, einem Beginenhof aus dem 14. Jahrhundert. Der Innenhof ist kostenlos zugänglich, schließt jedoch am späten Nachmittag. Hier steht auch das Houten Huis, eines der beiden letzten verbliebenen Holzhäuser der Stadt aus dem Jahr 1528.

Nachmittag

Erkunde den Amsterdamer Grachtengürtel, der im 17. Jahrhundert angelegt wurde. Nutze am besten einen Audioguide, um die Glocken- und Stufengiebel des Bartolotti-Hauses zu entschlüsseln, ohne die Nase in einen gedruckten Reiseführer stecken zu müssen.

Abend

Bleibe fürs Abendessen rund um den Spui. In dieser Gegend findest du traditionelle braune Cafés aus dem 17. Jahrhundert wie das Café Hoppe, das seit 1670 geöffnet ist. Um hier ein lokales Bier vom Fass zu trinken, brauchst du keine Reservierung.

Tag 2

Museumplein, Vondelpark und De Pijp

Im Zeichen der niederländischen Kunst, der grünen Oasen im Süden und des lebendigen Markttreibens.

Morgen

Sei pünktlich zur Öffnung im Rijksmuseum. Es beherbergt 8.000 Ausstellungsstücke – darunter Rembrandts berühmte Nachtwache, die 1715 beschnitten wurde, um durch eine Tür zu passen. Ein vorab online gebuchtes Zeitfenster ist zwingend erforderlich.

Später Vormittag

Gehe direkt weiter zum Van Gogh Museum am selben Platz. Es zeigt 200 Gemälde und 500 Zeichnungen des Meisters. Die Tickets sind oft schon zwei Wochen im Voraus ausverkauft; vor Ort gibt es keinen Ticketschalter.

Mittag

Bummle durch den Vondelpark, eine 47 Hektar große Parkanlage im englischen Stil aus dem Jahr 1865. Der Zugang ist über mehrere Tore frei. In den Pavillons im Park bekommst du eingelegte Heringe oder Pommes für ein schnelles Mittagessen auf die Hand.

Nachmittag

Schlendere in das Viertel De Pijp und über den Albert-Cuyp-Markt. Der Markt zählt 260 Stände, die von Montag bis Samstag bis zum späten Nachmittag geöffnet sind; sonntags bleibt er geschlossen. Warme Stroopwafels bezahlst du hier meist ganz unkompliziert mit Karte.

Abend

Entspanne im Sarphatipark, einem Park aus dem 19. Jahrhundert, benannt nach dem Arzt Samuel Sarphati. Die Küchen der Restaurants in der angrenzenden Ferdinand Bolstraat schließen am Abend vergleichsweise früh – plane daher ein zeitiges Abendessen ein.

Vor Ort lässt du dich einfach führen

Der CityGuide-Audioguide für Amsterdam startet von selbst an jeder Station deiner Route.

Kompletter Audioguide

19,90 € 35,90 €

4,8/5 · 15 Bewertungen

Den Audioguide für Amsterdam ansehen

30 Tage Geld-zurück-Garantie

Tag 3

Amsterdam-Noord und der Jordaan

Der reizvolle Kontrast zwischen industrieller Moderne im Norden und historischen Arbeiterhöfen.

Morgen

Nimm die kostenlose F4-Fähre direkt hinter dem Hauptbahnhof. Die Fahrt bringt dich geradewegs zur NDSM-Werft – einem ehemaligen Werftgelände, das heute öffentlich zugängliche Künstlerateliers und Kulturräume beherbergt.

Später Vormittag

Genieße den freien Panoramablick am Ufer des IJ. Die Terrasse des Eye Filmmuseum bietet eine weite Aussicht über das Wasser, ganz ohne Museumsticket. Das markante, 2012 eröffnete Gebäude ist komplett mit Aluminiumpaneelen verkleidet.

Mittag

Setze wieder nach Süden über und erkunde den Jordaan mit seinen schmalen Gassen, Kanälen und Grachtenbrücken. Dieses ehemalige Arbeiterviertel aus dem 17. Jahrhundert verbirgt verträumte, stille Hofjes. Da viele privat sind, achte auf die Steintafeln über den Toren, um sie zu entdecken.

Nachmittag

Komm vorbei an der Westerkerk – ihr Turm ist mit 85 Metern der höchste der Stadt. Gleich daneben liegt das Anne-Frank-Haus: Das Museum schaltet die Tickets jeweils schubweise im Voraus online frei.

Abend

Betrachte die beleuchteten Grachtenbrücken bei Nacht. Die 15 Brücken an der Kreuzung von Reguliersgracht und Herengracht erstrahlen bei Dämmerung in stimmungsvollem Licht. Da die Rundfahrtboote am Abend ihren Betrieb einstellen, wird das Wasser spiegelglatt und ruhig.

6 praktische Tipps für Amsterdam

  • Das GVB-Ticket (gültig für 1 bis 7 Tage) deckt alle blau-weißen Straßenbahnen, Busse und Metros ab, gilt jedoch nicht für die NS-Züge zum Flughafen Schiphol.
  • Die Albert-Heijn-Supermärkte akzeptieren häufig keine ausländischen Visa- und Mastercard-Kreditkarten; halte daher Bargeld oder eine Debitkarte (Maestro/Girocard) bereit.
  • Fahrräder haben immer Vorrang. Gehe niemals auf den rotbraun gepflasterten Radwegen spazieren – ein Zusammenstoß mit Einheimischen ist sonst vorprogrammiert.
  • Die I Amsterdam City Card beinhaltet 24 Stunden Leihrad und den Eintritt ins Rijksmuseum, das Anne-Frank-Haus und das Van Gogh Museum sind jedoch nicht enthalten.
  • Auf dem schwimmenden Blumenmarkt (Bloemenmarkt) gibt es fast nur importierte Zwiebeln. Wenn du frische Schnittblumen suchst, gehe lieber zu den kleinen Quartierblumenläden, die sonntags meist geschlossen haben.
  • Die GVB-Fähren über das IJ nach Amsterdam-Noord legen direkt hinter dem Hauptbahnhof (Amsterdam Centraal) ab und sind rund um die Uhr völlig kostenlos.

Verstehen, was man sieht

Eine durchdachte Route führt dich zwar zur perfekten Zeit vor die schönsten Fassaden, sie verrät dir aber nicht, warum die Grachtenhäuser nach vorne kippen oder wie die Niederländische Ostindien-Kompanie all diese Kanäle finanziert hat.

Genau hier kommt eine Audioguide-App wie CityGuide ins Spiel: Sie erkennt, wo du dich befindest, und startet die Erzählung zum jeweiligen Ort im richtigen Moment, während du von einer Station zur nächsten läufst – Hände und Augen frei, sogar offline. So folgst du deiner Route, ohne jemals im Dunkeln zu tappen.

— Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Ja, 72 Stunden reichen perfekt aus, um die Altstadt, das Museumsviertel (Oud-Zuid) und den Norden (Noord) zu entdecken. Du hast genug Zeit für zwei große Museen, Fahrten mit den Grachtenfähren und ausgedehnte Spaziergänge, ohne dich abzuhetzen.

Für ein Hotel im Zentrum, im Jordaan oder in De Pijp solltest du mit einem spürbaren Betrag pro Nacht rechnen. Die Eintritte in die großen Museen liegen jeweils bei einigen Dutzend Euro, und ein Hauptgericht in einem Eetcafé schlägt ohne Getränke ebenfalls mit einigen Dutzend Euro zu Buche.

Der direkte NS-Zug bringt dich für wenige Euro vom Flughafen zum Bahnhof Amsterdam Centraal. Die Züge verkehren von frühmorgens bis tief in die Nacht, sodass teure Taxis völlig unnötig sind.

Im April erlebst du die Tulpenblüte im Keukenhof, musst dir die Stadt aber mit enormen Besucherströmen teilen. Ende September erwarten dich milde Temperaturen um 15 Grad bei spürbar weniger Andrang, was den Besuch der großen Museen deutlich entspannter macht.

Unbedingt. Das Van Gogh Museum und das Anne-Frank-Haus sind regelmäßig viele Wochen im Voraus restlos ausgebucht. Auch das Rijksmuseum verlangt zwingend die vorherige Online-Reservierung eines festen Zeitfensters.

Die Museen schließen meist am späten Nachmittag. Den Abend verbringt man am besten in den braunen Cafés des Jordaan, die unter der Woche bis tief in die Nacht geöffnet sind. Im Rotlichtviertel De Wallen herrscht bis spät in die Nacht reger Trubel.

— Mehr erfahren

Amsterdam in deiner Hosentasche

Die CityGuide-App bietet dir ortsbezogene Touren, die von einheimischen Historikern verfasst wurden. Spannende Hintergrundgeschichten starten automatisch vor den Prachtbauten des Grachtengürtels oder in den versteckten Innenhöfen des Jordaan.

Den Audioguide für Amsterdam entdecken

Bereit zum Entdecken?

Laden Sie die App herunter und starten Sie Ihren Besuch.