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Kostenloser Stadtrundgang

Free walking tour Amsterdam: Die offizielle Route zum Selberlaufen (und gratis)

Entdecke Amsterdam zu Fuß mit dieser Route, inspiriert von echten free tours: vom Dam bis Jordaan, vorbei am Rotlichtviertel und den Grachten. Du kannst die Stadt ohne Guide, kostenlos und in deinem eigenen Tempo erkunden – alles ist darauf ausgelegt.

Das CityGuide-Team · September 7, 2026 · 10 Min.

Free walking tour Amsterdam Kostenlos

Free walking tour Amsterdam

Dauer
1h45
Distanz
3,1 km
Schwierigkeit
Leicht
Start
Westerkerk
Ziel
Blumenmarkt
Beste Zeit
Ganzjährig, am besten morgens, um den Menschenmassen auszuweichen.

ohne Guide, ohne Buchung, ohne Trinkgeld

Diese Tour folgt dem klassischen Verlauf der free walking tours in Amsterdam: eine Runde ab dem Dam, vorbei an Palästen, Grachten, historischen Vierteln und berühmten Märkten.

Mit CityGuide kannst du die Erklärungen an jeder Station direkt vor Ort anhören – ohne Reservierung oder Trinkgeld. Hier findest du alle Inhalte schriftlich, für einen 100% eigenständigen und kostenlosen Spaziergang.

Die Route

Alle 10 Stationen in Gehreihenfolge, auf dem echten Fußweg.
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Westerkerk – Amsterdam 1

1. Westerkerk

Die Westerkerk ist die berühmteste protestantische Kirche Amsterdams und wurde 1631 vom Architekten Hendrick de Keyser vollendet. Schau dir den 85 Meter hohen Turm an, den höchsten der Stadt, gekrönt mit der kaiserlichen Krone, die Maximilian von Österreich schenkte. Die Kirche ist mit vielen historischen Ereignissen verbunden, zum Beispiel wurde Rembrandt hier 1669 beigesetzt. Vom Turm hast du einen spektakulären Ausblick auf die Stadt (kostenpflichtig). Am Südgiebel erinnert eine Tafel an das nahegelegene Haus, in dem Anne Frank mit ihrer Familie versteckt lebte. Das Glockenspiel klingt alle 15 Minuten durch das ganze Viertel.

Zugang :
Außenbereich kostenlos; Turmbesuch kostenpflichtig.
Tipp :
Steig auf den Turm, wenn du die Aussicht genießen willst – im Sommer kann die Schlange aber lang sein.

Weiter zur nächsten Station : Verlasse die Westerkerk und gehe nach Osten Richtung Kanal – das Bartolotti-Haus ist nur wenige Minuten entfernt am Herengracht.

Bartolotti-Haus – Amsterdam 2 Arendzen, Petrus Johannes (1846-1932) · Public domain · Wikimedia Commons

2. Bartolotti-Haus

Das Bartolotti-Haus, Herengracht 170, ist eines der schönsten Häuser der „Gouden Bocht“, der goldenen Biegung des Kanals. Es wurde zwischen 1617 und 1621 für den reichen Kaufmann Willem Bartolotti van den Heuvel erbaut und besticht durch seine breite Fassade im holländischen Renaissancestil und üppige Verzierungen. Anders als die typischen schmalen Amsterdamer Häuser ist dieses besonders breit – ein seltener Luxus, der dem Reichtum seines Besitzers zu verdanken war. Achte auf die mythologischen Figuren und Masken an der Fassade, die in Amsterdam eine Seltenheit sind. Heute finden hier gelegentlich Ausstellungen statt – das solltest du vorher prüfen.

Zugang :
Fassade kostenlos. Innenräume nur bei kostenpflichtigen Events zugänglich.
Tipp :
Fassade und Kanal sind frei zugänglich, Innenbesichtigungen gibt es nur zu bestimmten (kostenpflichtigen) Anlässen.

Weiter zur nächsten Station : Gehe geradeaus weiter am Herengracht und dann rechts Richtung Zentrum – zum Königlichen Palast sind es etwa 5 Minuten zu Fuß.

Königlicher Palast – Amsterdam 3 Marcos Pena Jr · Unsplash

3. Königlicher Palast

Vor dir steht der Königliche Palast von Amsterdam, ein Meisterwerk des niederländischen Klassizismus, vollendet 1655. Architekt Jacob van Campen entwarf ihn als Symbol für die Macht der jungen Republik. 1808 wurde er von Louis Bonaparte in einen Königspalast umgewandelt und dient heute offiziellen Anlässen. Bestaune die mit allegorischen Skulpturen von Artus Quellinus verzierte Fassade. Beachte das zentrale Giebelfeld, auf dem Amsterdam als Herrscherin über die See thront. Ein Detail, das viele übersehen: Ganz oben sitzt eine goldene Wetterfahne in Form eines Schiffs – ein Hinweis auf die Handelsstadt.

Zugang :
Fassade außen kostenlos. Innenbesichtigung optional und kostenpflichtig.
Tipp :
Der Eintritt ist kostenpflichtig und bei offiziellen Veranstaltungen manchmal geschlossen – prüfe das vorher, falls du rein möchtest.

Weiter zur nächsten Station : Überquere den Platz vor dem Palast – der Dam liegt direkt gegenüber, weniger als 2 Minuten entfernt.

Diese Route, erzählt in deinen Kopfhörern

Der CityGuide-Audioguide für Amsterdam startet an jeder Station von selbst. Du gehst, er erzählt.

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Dam – Amsterdam 4 Mario Gogh · Unsplash

4. Dam

Du stehst auf dem Dam, dem historischen und symbolischen Zentrum von Amsterdam. Vor dir der Königliche Palast, ein imposanter Bau aus dem 17. Jahrhundert, einst Rathaus, dann königliche Residenz. Auf dem Platz findest du auch die Nieuwe Kerk und das Nationalmonument, das an die Opfer des Zweiten Weltkriegs erinnert. Hier begann die Stadt: auf einem Damm („dam“ auf Niederländisch), der um 1270 über die Amstel gebaut wurde. Lange war der Dam das politische und wirtschaftliche Zentrum, ein Ort für Märkte, Versammlungen und große Ereignisse. Ein oft übersehenes Detail: Der Dam wurde früher von Straßenbahnschienen durchquert – einige alte Gleise sind noch im Pflaster zu sehen.

Zugang :
Öffentlicher Platz, frei zugänglich.
Tipp :
Stell dich nicht auf die Radwege rund um den Platz. Achtung vor Touristenläden auf dem Damrak.

Weiter zur nächsten Station : Vom Dam gehst du nach Osten (Damstraat), die Oude Kerk ist etwa 5 Minuten zu Fuß entfernt im historischen Viertel.

Oude Kerk – Amsterdam 5 Fons Heijnsbroek · Unsplash

5. Oude Kerk

Hier steht die Oude Kerk, die Alte Kirche, erbaut ab 1306. Du erkennst die gotische Backsteinarchitektur und den massiven Turm, der das Viertel überragt. Ursprünglich war diese Kirche das religiöse und soziale Zentrum des alten Hafens. Hier gingen Seeleute, Kaufleute und Familien ein und aus, und sie überstand die Reformation. Das Innere beherbergt eine monumentale Orgel und kunstvoll geschnitzte Chorgestühle, ist aber kostenpflichtig. Draußen findest du Grabplatten – hier ließ Rembrandt seine Kinder taufen. Ein kaum sichtbares Detail: Auf dem Platz suche nach einer kleinen Bronzeskulptur einer Hand, die aus dem Pflaster ragt – ein subtiler Hinweis auf das Viertel.

Zugang :
Außenbereich kostenlos. Innen kostenpflichtig.
Tipp :
Sei respektvoll und leise – du bist am Rand des Rotlichtviertels, das stark frequentiert ist.

Weiter zur nächsten Station : Von der Oude Kerk gehst du weiter nach Osten und dann links ins Rotlichtviertel (De Wallen), es ist ganz in der Nähe.

De Wallen (Rotlichtviertel) – Amsterdam 6 Zoltan Tasi · Unsplash

6. De Wallen (Rotlichtviertel)

Du betrittst De Wallen, das berühmte Rotlichtviertel von Amsterdam. Es ist der älteste Teil der Stadt, ein Labyrinth aus Gassen, Kanälen und Schaufenstern. Hier ist Prostitution seit 2000 legal und geregelt, doch die Geschichte des Viertels reicht viel weiter zurück und ist eng mit dem Hafen verbunden. Seit 2020 sind Gruppenführungen verboten, aber du kannst alleine durch die Straßen schlendern und die Architektur bewundern: mittelalterliche Fassaden, rote Laternen und jahrhundertealte Cafés. Ein oft übersehenes Detail: An der Oudezijds Achterburgwal werden einige Schaufenster heute von Künstlern oder Sozialprojekten genutzt – ein Zeichen des Wandels.

Zugang :
Straßen und Fassaden frei zugänglich. Kein Zugang zu den Schaufenstern.
Tipp :
Respektiere die Privatsphäre: Mach niemals Fotos von den Fenstern. Pass auf deine Wertsachen auf.

Weiter zur nächsten Station : Verlasse das Rotlichtviertel Richtung Südwesten zur Amsterdamer Grachtengürtel – etwa 8 Minuten zu Fuß.

Amsterdamer Grachtengürtel – Amsterdam 7 Adrien Olichon · Unsplash

7. Amsterdamer Grachtengürtel

Du bist auf dem berühmten „Grachtengordel“, dem von der UNESCO geschützten Gürtel aus Grachten. Im 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter, angelegt, umfasst er die drei Hauptkanäle: Herengracht, Keizersgracht und Prinsengracht. Bestaune die Kaufmannshäuser, hoch und schmal, oft mit reich verzierten Giebeln. Die Kanäle dienten Transport, Verteidigung und Entwässerung. Schau dir die Haken an den Fassadenspitzen an – sie dienten dazu, Möbel und Waren nach oben zu hieven. Ein lustiges Detail: Manche Brücken tragen noch winzige Schilder, die die maximale Bootshöhe anzeigen.

Zugang :
Grachten und Ufer frei zugänglich.
Tipp :
Vorsicht vor Fahrrädern auf Brücken und Ufern – viel Verkehr!

Weiter zur nächsten Station : Folge den Kanälen nach Süden zum Begijnhof, etwa 7 Minuten zu Fuß.

Diese Route, erzählt in deinen Kopfhörern

Der CityGuide-Audioguide für Amsterdam startet an jeder Station von selbst. Du gehst, er erzählt.

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Begijnhof – Amsterdam 8

8. Begijnhof

Du erreichst den Begijnhof, eine versteckte Oase der Ruhe und des Grüns mitten in Amsterdam. Gegründet um 1346, war dies ein weltliches Frauenkloster für fromme Frauen, die ohne Gelübde in Gemeinschaft lebten. Der zentrale Garten ist von eleganten Häusern umgeben, darunter das älteste Holzhaus Amsterdams (um 1528). Nach der Reformation wurde der Begijnhof zu einem der wenigen Orte, an denen katholische Gottesdienste toleriert wurden – daher die zwei Kapellen. Diese ruhige Ecke steht im Kontrast zur Hektik des Zentrums. Schau dir die kleinen Sprossenfenster und bemalten Wappen an, die an die Wohltäterinnen erinnern.

Zugang :
Innenhof und Garten kostenlos zugänglich. Kapellen kostenpflichtig.
Tipp :
Sprich leise und respektiere die Ruhe der Bewohnerinnen – einige leben hier das ganze Jahr.

Weiter zur nächsten Station : Vom Begijnhof gehst du geradeaus zur Spui, das ist gleich nebenan, etwa 2 Minuten.

Spui – Amsterdam 9

9. Spui

Jetzt bist du am Spui, einem belebten kleinen Platz, bekannt für Buchhandlungen, Cafés und Antiquariatsmärkte. Früher war dies ein Wasserbecken an der Stadtmauer, das im 19. Jahrhundert zugeschüttet wurde. Heute ist der Platz Treffpunkt für Studierende, Intellektuelle und Künstler. Du entdeckst die Bronzestatue „Het Lieverdje“, Symbol für die rebellische Jugend der 1960er Jahre. Rund um den Platz stehen historische Häuser, die an die bürgerliche Vergangenheit des Viertels erinnern. Ein Detail: Jeden Freitag lockt der Buchmarkt Sammler und Literaturfans unter die Platanen.

Zugang :
Öffentlicher Platz, frei zugänglich.
Tipp :
Schau dir die Schaufenster der unabhängigen Buchhandlungen rund um den Platz in Ruhe an.

Weiter zur nächsten Station : Vom Spui gehst du nach Süden Richtung Singelkanal – der Blumenmarkt liegt dort, etwa 3 Minuten zu Fuß.

Blumenmarkt – Amsterdam 10 E · Unsplash

10. Blumenmarkt

Der Bloemenmarkt ist der einzige schwimmende Blumenmarkt der Welt, gegründet 1862. Die Stände stehen auf alten Lastkähnen, die am Singelkanal vertäut sind. Hier findest du Tulpenzwiebeln, Souvenirs und bunte Blumensträuße das ganze Jahr über. Der Markt steht sinnbildlich für die niederländische Leidenschaft für den Gartenbau – ein Erbe der „Tulpenmanie“ des 17. Jahrhunderts, als eine seltene Zwiebel mehr wert war als ein Haus. Heute sind die meisten Zwiebeln für den Export bestimmt, aber das bunte Treiben ist sehenswert. Ein Detail: Unter einigen Ständen kannst du noch die ursprünglichen Schwimmkörper erkennen.

Zugang :
Freiluftmarkt, frei zugänglich. Kauf von Zwiebeln kostenpflichtig.
Tipp :
Prüfe, ob du Zwiebeln ausführen darfst, wenn du außerhalb Europas reist.

Und danach : Du bist am Blumenmarkt – schlendere zwischen den bunten Ständen oder spaziere weiter am Singelkanal.

Geführter free tour oder eigenständiger Rundgang – was passt zu dir?

Hier findest du die Unterschiede zwischen einem geführten free walking tour und dieser Route zum Selberlaufen. Entscheide selbst, wie du Amsterdam am liebsten entdeckst.

Realer Preis

Free Tour mit Guide

Offiziell kostenlos, aber Trinkgeld erwartet (5 bis 15 €).

Dieselbe Route auf eigene Faust

Gratis, keine Kosten und kein Trinkgeld.

Zeiten & Tempo

Free Tour mit Guide

Feste Uhrzeiten, Tempo durch die Gruppe vorgegeben.

Dieselbe Route auf eigene Faust

Völlig frei, Pausen wann und wo du willst.

Sprache

Free Tour mit Guide

Vor allem Englisch oder Spanisch.

Dieselbe Route auf eigene Faust

Mit CityGuide kannst du alles in deiner Sprache lesen oder hören.

Gruppengröße

Free Tour mit Guide

Bis zu 30 Personen, manchmal mehr.

Dieselbe Route auf eigene Faust

Allein, zu zweit oder mit Freunden – entspannt.

Inhaltstiefe

Free Tour mit Guide

Lebendige Erzählungen, exklusive Anekdoten.

Dieselbe Route auf eigene Faust

Geprüfte, historische und präzise Infos an jeder Station.

Praktische Tipps für deine Tour

Fahrräder und Sicherheit

In Amsterdam haben Fahrräder Vorfahrt. Geh niemals auf Radwegen oder bleib dort stehen. Zebrastreifen sind oft schwer zu erkennen – sei aufmerksam.

Rotlichtviertel

Fotos von Schaufenstern sind verboten. Seit 2020 sind Gruppen nicht mehr erlaubt, aber alleine kannst du problemlos durch das Viertel gehen.

Öffnungszeiten & Wetter

Die meisten Orte sind den ganzen Tag frei zugänglich, aber im Winter ist an den Grachten weniger los. Morgens ist es am ruhigsten.

Shopping & Souvenirs

Rund um Damrak und Blumenmarkt gibt es viele Touristenfallen. Für authentische Souvenirs lieber kleine lokale Läden unterstützen.

— Häufige Fragen

FAQ: Alles, was du vorab wissen solltest

Ja, jede Station liegt im öffentlichen Raum oder vor frei zugänglichen Orten. Kein Guide, kein Trinkgeld nötig. Für ein Audio-Erlebnis bietet CityGuide die Erklärungen als App.

Nein, der Innenbereich dieser Orte ist kostenpflichtig und oft ausgebucht. Im Rundgang enthalten sind nur die Außenansichten und Fassaden.

Nein, die Route ist jederzeit zugänglich. Manche Orte (Markt, Türme) haben aber eigene Öffnungszeiten – je nach Saison prüfen.

Ungefähr 2,5 bis 3 Stunden, je nach deinem Tempo und den Pausen an den einzelnen Stationen.

Ja, nur das Rotlichtviertel ist nicht für jedes Alter geeignet. Der Rest eignet sich gut für Familien.

— Weiter gehen

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