Stadtrundgang | 2:30 Std. | Zentrales Paris
Free walking tour Paris: Die komplette Route zum Selberlaufen (kostenlos)
Erkunde Paris mit einer echten free walking tour-Route – vom Quartier Latin bis zu den Tuilerien, kostenlos und in deinem Tempo.
vom CityGuide-Team · September 7, 2026 · 8 Min.
Kostenlos
HANVIN CHEONG · Unsplash
Free walking tour Paris Zentrum
- Dauer
- 2h20
- Distanz
- 5,6 km
- Schwierigkeit
- Leicht
- Start
- Kathedrale Notre-Dame de Paris
- Ziel
- Place Vendôme
- Beste Zeit
- Täglich, zwischen 9 und 18 Uhr
ohne Guide, ohne Buchung, ohne Trinkgeld
Möchtest du Paris kostenlos entdecken, wie bei einem free walking tour, aber ohne Gruppe oder Guide? Hier findest du die klassische Route, die die meisten free tours durch das Zentrum von Paris nehmen – Schritt für Schritt erklärt. Du kannst sie alleine laufen, ohne Anmeldung, und kommst an allen großen Sehenswürdigkeiten vorbei.
Für einen geführten Audio-Rundgang bietet dir die CityGuide-App dieselbe Route geolokalisiert an, die sich automatisch an jeder Station abspielt.
Die Route
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HANVIN CHEONG · Unsplash
1. Kathedrale Notre-Dame de Paris
Vor dir erhebt sich die majestätische Fassade von Notre-Dame, ein gotisches Meisterwerk, dessen Bau 1163 begann. Zwei massive Türme flankieren die große Rosette, Hunderte Figuren schmücken die Portale. Hier wurde Napoleon 1804 gekrönt, und schon im Mittelalter drängten sich die Menschen, um die Reliquien zu sehen. Die Kathedrale überstand Revolution, Krieg und den Brand von 2019. Achte auf die Details: Über dem Hauptportal die Galerie der Könige, deren 28 Köpfe 1793 abgeschlagen wurden – man hielt sie für französische Könige, dabei sind es Könige des Alten Testaments. Auf dem Vorplatz findest du außerdem den „Point Zéro der französischen Straßen“, das symbolische Zentrum Frankreichs.
- Zugang :
- Fassade und Vorplatz frei zugänglich. Eintritt in die Kathedrale kostenlos (Zeitfenster empfohlen). Türme kostenpflichtig.
- Tipp :
- Freier Eintritt (Zeitfenster online empfohlen). Die Türme kosten extra.
Weiter zur nächsten Station : Verlasse Notre-Dame und gehe die Rue Saint-Jacques südlich hinunter zur Kirche Saint-Séverin – nur ein paar Minuten.
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David Henry · Pexels
2. Kirche Saint-Séverin
Nur wenige Straßen von Notre-Dame entfernt entdeckst du eine der ältesten Kirchen am linken Seine-Ufer: Saint-Séverin. Vom 11. bis 15. Jahrhundert erbaut, zeigt sie die Pracht der Flamboyant-Gotik. Bestaune die Spitzbögen, die Wasserspeier und – falls du hineingehst – die gedrehte Säule im Chor, eine Seltenheit in Paris. Hier läutet die älteste Glocke der Stadt, gegossen 1412. Das Viertel war schon immer Treffpunkt für Studierende und Intellektuelle; Saint-Séverin war Zeuge der mittelalterlichen Debatten der nahen Sorbonne. Auf der Südseite findest du moderne Glasfenster von Jean Bazaine (1966), die zwischen den mittelalterlichen Fenstern überraschen.
- Zugang :
- Außen und innen frei zugänglich, außer während der Gottesdienste.
- Tipp :
- Tagsüber offen, freier Eintritt, bitte drinnen leise sein.
Weiter zur nächsten Station : Von Saint-Séverin gehst du nach Westen, überquerst die Seine über die Pont Saint-Michel und dann geradeaus weiter zum Pont Neuf – in weniger als 10 Minuten.
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MuffinLand · Pexels
3. Pont Neuf
Die Pont Neuf ist – trotz ihres Namens – die älteste erhaltene Brücke von Paris, 1607 unter Heinrich IV. eingeweiht. Sie verbindet die Île de la Cité mit beiden Seine-Ufern. Achte auf die breiten Gehwege und die skurrilen Maskaronen (groteske Köpfe), die seit über 400 Jahren Passanten beobachten. Hier ließ Heinrich IV. 1614 die erste Reiterstatue eines Königs in Paris aufstellen. Beachte den kleinen dreieckigen Platz in der Mitte, den Square du Vert-Galant, eine grüne Oase auf dem Wasser, benannt nach Heinrich IV. Vorsicht vor Souvenirverkäufern und den Liebesschlössern, die manchmal die Geländer bedecken.
- Zugang :
- Brücke und Square kostenlos zugänglich.
- Tipp :
- Lass keine Sachen auf den Bänken liegen, Achtung Taschendiebe.
Weiter zur nächsten Station : Überquere die Pont Neuf und gehe geradeaus weiter, die Samaritaine liegt direkt gegenüber, nur ein paar Schritte entfernt.
Diese Route, erzählt in deinen Kopfhörern
Der CityGuide-Audioguide für Paris startet an jeder Station von selbst. Du gehst, er erzählt.
Kompletter Audioguide
19,90 € 35,90 €
★ 4,8/5 · 15 Bewertungen
30 Tage Geld-zurück-Garantie
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Lewis Bedar · Pexels
4. La Samaritaine
Rechts von dir siehst du La Samaritaine, ein legendäres Kaufhaus, 1910 eröffnet. Die Fassade im Jugendstil mit Eisenornamenten und Mosaiken wurde vor Kurzem restauriert. Früher war dies der Tempel des Pariser Shoppings, berühmt für den Slogan „On trouve tout à la Samaritaine“. Der Name geht auf eine alte Wasserpumpe aus dem 17. Jahrhundert zurück, die mit einer biblischen Szene – der Begegnung Jesu mit der Samariterin – verziert war. Heute findest du hier Luxusgeschäfte und eine (kostenpflichtige) Dachterrasse mit Blick auf die Seine. Schau dir die Details an: das farbige Emaille-Fries und die große Glasüberdachung, Überbleibsel aus der Belle Époque.
- Zugang :
- Fassade und Eingang frei zugänglich. Rooftop kostenpflichtig.
- Tipp :
- Das Dach ist kostenpflichtig, aber die Fassade lohnt ein Foto.
Weiter zur nächsten Station : Von La Samaritaine gehst du nach Süden Richtung Seine, dann am Quai François Mitterrand entlang bis zur Pyramide des Louvre – etwa 10 Minuten zu Fuß.
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Michael Fousert · Unsplash
5. Louvre-Pyramide
Hier steht die berühmte Glaspyramide, entworfen von Architekt Ieoh Ming Pei und 1989 eingeweiht. Sie ist 21,6 Meter hoch und dient als Haupteingang zum Louvre. Die Glas- und Stahlkonstruktion sorgte damals für Kontroversen, ist heute aber ein Symbol des modernen Paris. Der Kontrast zu den klassischen Fassaden des Palastes ist beeindruckend. Schau genau: Die große Pyramide ist von drei kleineren umgeben und bildet eine geometrische Komposition. Mittags entstehen spektakuläre Lichtspiele. Unter deinen Füßen verbindet die unterirdische Galerie du Carrousel verschiedene Flügel des Museums (kostenloser Zugang zur Galerie, Museum kostenpflichtig).
- Zugang :
- Platz und Außenbereiche frei zugänglich. Museum kostenpflichtig.
- Tipp :
- Hier gibt es viele Taschendiebe und Hütchenspieler – behalte deine Sachen im Auge.
Weiter zur nächsten Station : Von der Louvre-Pyramide gehst du geradeaus ins Palais du Louvre, direkt hinter der Pyramide.
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6. Palais du Louvre
Vor dir steht der Palais du Louvre, ehemalige Königsresidenz seit Philippe Auguste (12. Jh.), seit 1793 Museum. Die Cour Carrée, die Renaissance-Fassade von Pierre Lescot und der Flügel Richelieu erzählen von acht Jahrhunderten Geschichte. Franz I. brachte Leonardo da Vinci hierher, Ludwig XIV. lebte hier vor Versailles. Achte auf die Mischung der Stile, von mittelalterlich bis klassizistisch. Am Nordflügel findest du geflügelte Frauenskulpturen, Sinnbilder des Sieges. Im Osten beeindruckt die Perrault-Kolonnade mit klassizistischer Symmetrie. Hier hängt die Mona Lisa (Museum kostenpflichtig), aber schon der Spaziergang außen ist eine Zeitreise.
- Zugang :
- Höfe und Außenbereiche frei zugänglich. Museum kostenpflichtig.
- Tipp :
- Museum kostenpflichtig, Höfe und Außenbereiche sind gratis.
Weiter zur nächsten Station : Verlasse den Louvre-Palast nach Westen und gehe geradeaus in den Jardin des Tuileries – nur eine Minute zu Fuß.
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Vinícius Vieira ft · Pexels
7. Jardin des Tuileries
Der Jardin des Tuileries, 1664 von André Le Nôtre angelegt, zieht sich vom Louvre bis zur Concorde. Er war einst der Garten des Tuilerienpalastes, der 1871 zerstört wurde. Bestaune die von Statuen gesäumten Alleen, die runden Wasserbecken mit kleinen Segelbooten und die grünen Stühle zum Ausruhen. Hier spazierten schon Monet, Manet und Proust. Im Frühling blühen die Blumenbeete besonders schön. Am Seine-Ufer findest du moderne Skulpturen von Maillol. Im Zentrum lockt das große Becken Familien und Touristen. Dies ist der älteste öffentliche Garten von Paris und immer noch einer der beliebtesten Orte für eine Pause in der Sonne.
- Zugang :
- Park komplett kostenlos, täglich geöffnet.
- Tipp :
- Der Park schließt bei Einbruch der Dunkelheit. Öffentliche Toiletten (je nach Sektor kostenlos oder kostenpflichtig).
Weiter zur nächsten Station : Durchquere den Jardin des Tuileries nach Westen zur Place de la Concorde – etwa 10 Minuten zu Fuß.
Diese Route, erzählt in deinen Kopfhörern
Der CityGuide-Audioguide für Paris startet an jeder Station von selbst. Du gehst, er erzählt.
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Cristian Bortes from Cluj-Napoca, Romania · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
8. Place de la Concorde
Du stehst auf dem größten Platz von Paris, 1772 angelegt und Schauplatz turbulenter Revolutionsgeschichte. In der Mitte erhebt sich der Obelisk von Luxor, ein Geschenk Ägyptens von 1836, über 3.000 Jahre alt. Schau dir die monumentalen Brunnen und allegorischen Statuen an, die jede eine französische Stadt symbolisieren. Hier stand 1793 die Guillotine: Ludwig XVI. und Marie-Antoinette wurden hier hingerichtet. Heute markiert der Platz den Übergang zwischen Seine, Tuilerien und Champs-Élysées. Die vergoldeten Gitter und Laternen erinnern an das prunkvolle Paris des 19. Jahrhunderts.
- Zugang :
- Platz und Obelisk frei zugänglich.
- Tipp :
- Dichter Verkehr – überquere die Straße nur an den Zebrastreifen.
Weiter zur nächsten Station : Von der Place de la Concorde nimmst du die Rue Royale nach Norden zur Kirche La Madeleine – weniger als 10 Minuten.
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Efrem Efre · Pexels
9. Kirche La Madeleine
Vor dir sieht die Kirche La Madeleine eher wie ein antiker Tempel als wie eine Kirche aus. Der Bau begann 1764, wurde aber erst 1842 nach vielen Planänderungen fertig – Napoleon wollte sie sogar als Tempel für seine Armee. Die Kolonnade aus 52 korinthischen Säulen ist von der Antike Roms inspiriert. Hier fanden die Beerdigungen von Chopin und vielen Berühmtheiten statt. Zwischen den Stufen und dem Hauptportal siehst du Reliefs, die die Bekehrung der Maria Magdalena erzählen. Das Innere ist schlicht und monumental, außerhalb der Gottesdienste frei zugänglich.
- Zugang :
- Außen und innen kostenlos, außer bei besonderen Veranstaltungen.
- Tipp :
- Freier Eintritt außerhalb der Gottesdienste. Kostenpflichtige Konzerte prüfen.
Weiter zur nächsten Station : Von La Madeleine nimm die Rue de la Paix nach Osten, in wenigen Minuten bist du an der Place Vendôme.
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Kirandeep Singh Walia · Pexels
10. Place Vendôme
Die Place Vendôme, ab 1699 von Jules Hardouin-Mansart gestaltet, steht für Pariser Luxus. Sie ist an ihrer perfekten achteckigen Form und den gleichmäßigen Stadtpalais zu erkennen. In der Mitte steht die Vendôme-Säule, inspiriert von der Trajanssäule in Rom, von Napoleon 1810 errichtet – gegossen aus dem Bronze der bei Austerlitz erbeuteten Kanonen. Rundherum die berühmtesten Juwelierhäuser und das Hotel Ritz, in dem Coco Chanel und Hemingway wohnten. Achte auf die Details: Maskarons an den Türen, die regelmäßigen Balkone. Während der Revolution wurde hier die Statue von Ludwig XIV. gestürzt.
- Zugang :
- Platz und Umgebung frei zugänglich.
- Tipp :
- Der Platz ist autofrei. Achtung, stark überwacht.
Und danach : Jetzt bist du auf der Place Vendôme – berühmt für Luxusgeschäfte und die Vendôme-Säule; genieße die Architektur oder geh auf Schaufensterbummel.
Free walking tour Paris: Geführt oder allein?
Fragst du dich, ob du einen free walking tour mit Guide machen oder die Route allein laufen solltest? Hier die Vor- und Nachteile beider Varianten.
Preis (und Trinkgeld)
Free Tour mit Guide
Am Ende wird ein freiwilliger Beitrag erwartet (meist 10–20 €)
Dieselbe Route auf eigene Faust
Vom Anfang bis Ende komplett kostenlos
Zeiten & Tempo
Free Tour mit Guide
Feste Startzeiten, Tempo der Gruppe, vorgeschriebene Pausen
Dieselbe Route auf eigene Faust
Wann du willst, in deinem Tempo, Pausen nach Lust
Sprache
Free Tour mit Guide
Je nach Guide Französisch, Englisch oder Spanisch
Dieselbe Route auf eigene Faust
In deiner Sprache, mit oder ohne Audioguide
Gruppengröße
Free Tour mit Guide
Bis zu 30 Personen, manchmal mehr
Dieselbe Route auf eigene Faust
Alleine, zu zweit oder mit Freunden: nie Gedränge
Inhaltliche Tiefe
Free Tour mit Guide
Lebendige Anekdoten, Fragen können gestellt werden, direkte Interaktion
Dieselbe Route auf eigene Faust
Solider Inhalt, aber keine Live-Fragen/Antworten
Praktische Infos & Tipps für diesen free walking tour
Sicherheit & Touristenfallen
Rund um den Louvre und auf den Brücken: Achtung vor Taschendieben, Hütchenspielern und inoffiziellen Souvenirverkäufern. Unterschreibe keine Straßensammlungen – oft eine Betrugsmasche.
Wann am besten laufen?
Täglich, am besten vormittags oder am frühen Nachmittag. Nachts vermeiden, um offene Sehenswürdigkeiten und Gärten zu genießen.
Barrierefreiheit
Die Route ist flach und für Menschen mit eingeschränkter Mobilität geeignet, außer in ein paar gepflasterten Straßen rund um die Île de la Cité.
Brauche ich einen Audioguide?
Die CityGuide-App bietet diese Route als Audioversion mit automatischer Auslösung an jeder Station.
— Häufige Fragen
Häufige Fragen zum free walking tour in Paris
Ja, die gesamte Strecke verläuft auf Straßen oder frei zugänglichen Orten. Nur Museen oder spezielle Innenbesichtigungen kosten Eintritt.
Nein, du kannst starten, wo und wann du willst – ohne Anmeldung oder Reservierung.
Ja, mit der CityGuide-App kannst du denselben Rundgang als Audioversion erleben.
Plane etwa 2,5 Stunden zu Fuß ein, inklusive Pausen, für die 10 Stationen.
Du kannst Notre-Dame (nach Wiedereröffnung), Saint-Séverin und La Madeleine kostenlos betreten. Museen wie der Louvre kosten Eintritt.
— Weiter gehen
Entdecke Paris in deinem Tempo mit CityGuide
Teste kostenlos den CityGuide-Audio-Rundgang in Paris: GPS, Anekdoten, automatische Auslösung an jeder Station, keine Anmeldung nötig.
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