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— STADTFÜHRUNGEN · AMSTERDAM

10 unverzichtbare Stadtführungen in Amsterdam (kostenlos)

Zehn Rundgänge durch Amsterdam, die du allein gehst, ohne Guide zu bezahlen und ohne Trinkgeld. Kostenlos heißt hier: Straßen, Grachten, Plätze, Höfe und Parks mit freiem Zugang. Wo Eintritt fällig wird, steht es deutlich dabei, und er bleibt immer freiwillig.

Jonas Herrmann, Niederlande-Spezialist · September 6, 2026 · 9 Min. Lesezeit

Diese zehn Rundgänge haben eines gemeinsam: Du gehst sie selbst, zu Fuß, ohne bezahlten Guide und ohne Reservierung. Wir haben sie nach Themen gebaut und nicht nach Pflichtliste — der historische Kern, der Jordaan, der Grachtengürtel als Welterbe, ein Markt, ein Park, eine Fährfahrt, ein Abend am Wasser. Jeder passt in höchstens einen halben Tag, bleibt flach und nutzt nur Straßen, Plätze und frei zugängliche Orte.

Nimm sie in beliebiger Reihenfolge: Nichts baut aufeinander auf, und jede Route beginnt an einem klaren Punkt, den du zu Fuß oder mit der Tram erreichst. Die Zeiten rechnen mit gemütlichem Tempo und Pausen, die Entfernungen sind gerundet. Wenn du unterwegs Erklärungen möchtest, startet die CityGuide-App das Audio von selbst, sobald du dich einem Ort näherst; sie kostet Geld und ist völlig freiwillig.

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10 Touren · nach Sehenswürdigkeit geordnet

Ohne Buchung · ohne Trinkgeld

Das Herz von Amsterdam in einer Runde – Amsterdam Nr. 1 Martijn Stoof · Pexels

1. Das Herz von Amsterdam in einer Runde

Dam, Königlicher Palast, Rokin und Blumenmarkt

  • 1h15
  • 2,5 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Eine erste Runde, um die Stadt zu begreifen. Der Dam ist kein gewöhnlicher Platz: Er ist der Damm in der Amstel, der Amsterdam seinen Namen gab. Vor dir stehen der Königliche Palast, im 17. Jahrhundert als Rathaus gebaut, und die Neue Kirche, in der die niederländischen Monarchen vereidigt werden. Danach gehst du das Rokin hinunter, eine zugeschüttete Gracht, bis zum Münzturm und den Blumenkähnen des Bloemenmarkt.

Route :
Dam-Platz und Nationaldenkmal → Königlicher Palast (von außen) → Neue Kirche (Nieuwe Kerk) → Nieuwezijds Voorburgwal → Rokin und Münzturm → Blumenmarkt (Bloemenmarkt)
Start :
Dam-Platz, vor dem Nationaldenkmal
Zugang :
Straßen, Plätze und Außenansichten: frei. Königlicher Palast und Neue Kirche: Eintritt, freiwillig.
Tipp :
Geh früh los, der Dam ist vor neun Uhr ruhig. Bleib neben den Radwegen, niemals darauf.

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Mittelalterliches Amsterdam, von der Oude Kerk zur Waag – Amsterdam Nr. 2 Fons Heijnsbroek · Unsplash

2. Mittelalterliches Amsterdam, von der Oude Kerk zur Waag

Das älteste Viertel, seine Kirchen und seine Türme

  • 1h10
  • 2,3 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Hier hat Amsterdam angefangen. Die Alte Kirche, im 14. Jahrhundert geweiht, ist das älteste erhaltene Gebäude der Stadt; ringsum hat das mittelalterliche Gassennetz die viel später gegrabenen Grachten überdauert. Am Zeedijk erinnert der He-Hua-Tempel an die Chinatown, die sich hier Anfang des 20. Jahrhunderts niederließ. Die Waag am Nieuwmarkt war ein Stadttor, bevor sie zur öffentlichen Waage wurde. Zum Schluss steht der Montelbaansturm.

Route :
Alte Kirche (Oude Kerk) → Warmoesstraat → Zeedijk und Chinatown → Buddhistischer He-Hua-Tempel → Die Waag am Nieuwmarkt → Montelbaansturm
Start :
Oudekerksplein, vor der Alten Kirche
Zugang :
Straßen und Plätze: frei. Innenraum der Alten Kirche: Eintritt, freiwillig.
Tipp :
Die Route quert das Rotlichtviertel, wo Gruppenführungen seit 2020 verboten sind. Geh allein und fotografiere die Fenster nie.

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Der Jordaan: Gassen, Höfe und kleine Brücken – Amsterdam Nr. 3

3. Der Jordaan: Gassen, Höfe und kleine Brücken

Das alte Arbeiterviertel nördlich der Grachten

  • 1h40
  • 3,4 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der Jordaan entstand im 17. Jahrhundert für Handwerker und Zuwanderer, außerhalb des vornehmen Grachtengürtels. Hier läuft man ohne Plan: enge Gassen, versteckte Hofjes, winzige Läden. Vor der Westerkerk, deren Turm über dem Viertel steht, erinnert die Schlange am Anne-Frank-Haus daran, dass das Hinterhaus genau dort lag, an der Prinsengracht. Ganz im Norden reiht die Brouwersgracht alte Speicher aneinander.

Route :
Westerkerk und Westertoren → Anne-Frank-Haus (von außen) → Prinsengracht → Johnny Jordaanplein → Noordermarkt und Noorderkerk → Brouwersgracht
Start :
Westermarkt, am Fuß der Westerkerk
Zugang :
Straßen, Grachten und Höfe: frei. Anne-Frank-Haus: Eintritt, Zeitfenster muss vorab gebucht werden.
Tipp :
Samstagvormittag lebt der Noordermarkt auf: Bauernmarkt und Trödel. Meide die Prinsengracht mittags, dann staut es sich.

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Diese 10 Touren, als Audioguide

Der CityGuide-Audioguide für Amsterdam startet von selbst vor jedem Ort. Du gehst, er erzählt.

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Kostenlose Aussichten am IJ – Amsterdam Nr. 4 Marvin Hashirama · Pexels

4. Kostenlose Aussichten am IJ

Offene Dächer, Bibliotheksterrasse und Fähre ohne Ticket

  • 2h
  • 3,8 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Amsterdam lässt sich von oben ansehen, ohne zu zahlen. Die Zentralbibliothek öffnet ihr oberstes Geschoss zu einer Terrasse über dem Oosterdok, und das schräge Dach des NEMO ist öffentlich begehbar. Hinter dem Hauptbahnhof queren die Fähren das IJ kostenlos, Tag und Nacht: ein paar Minuten Überfahrt, und du stehst in Amsterdam-Noord vor der weißen Form des EYE.

Route :
Bibliothek OBA, Terrasse im obersten Stock → Dach des NEMO → Oosterdok und Fußgängerbrücke → Hauptbahnhof, Fähranleger → Kostenlose Fähre nach Buiksloterweg → Vorplatz des EYE und Fuß des A'DAM-Turms
Start :
Bibliothek OBA, Oosterdokskade
Zugang :
Terrassen, Fähren und Vorplätze: kostenlos. A'DAM Lookout und NEMO-Ausstellung: Eintritt.
Tipp :
Geh am späten Nachmittag aufs NEMO-Dach, wenn das Licht den Hafen trifft. Lass die Fahrräder zuerst an Bord.

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Stille Höfe und Orte des Glaubens – Amsterdam Nr. 5 Nikolai Kolosov · Unsplash

5. Stille Höfe und Orte des Glaubens

Beginenhof, versteckte Kapellen und Kirchen am Singel

  • 1h05
  • 1,5 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Gleich am Spui führt eine niedrige Tür in den Beginenhof: eine Rasenfläche, umstellt von Häusern, in denen fromme Frauen lebten, ohne Klostergelübde abzulegen. Zwei Gotteshäuser stehen sich hier gegenüber, die katholische Kapelle und die Englische Kirche, dazu eines der wenigen erhaltenen Häuser mit Holzfassade in der Stadt. Der Rest führt am Singel entlang, zwischen lutherischer Kuppel und den neugotischen Türmen des Krijtberg.

Route :
Spui → Beginenhof (Begijnhof) → Kapelle des Beginenhofs → Englische Kirche (Engelse Kerk) → Runde Lutherische Kirche am Singel → De Krijtberg, Franz-Xaver-Kirche
Start :
Spui, am Eingang zum Beginenhof
Zugang :
Beginenhof und Innenhof: kostenlos. Kapellen je nach Gottesdienst offen; Spenden freiwillig.
Tipp :
Im Beginenhof wird gewohnt: Sprich leise, schließe das Tor hinter dir und beachte die Öffnungszeiten, die am Eingang aushängen.

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Vondelpark und Museumplein zu Fuß – Amsterdam Nr. 6 Zion C · Unsplash

6. Vondelpark und Museumplein zu Fuß

Der große Park, die Wiesen und die freien Gärten

  • 1h50
  • 3,8 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der Vondelpark wurde im 19. Jahrhundert als englischer Landschaftsgarten angelegt und trägt den Namen des Dichters Joost van den Vondel, dessen Standbild zwischen den Wiesen steht. Im Sommer spielt das Freilichttheater kostenlos. Im Osten kommst du zum Museumplein mit seiner weiten Rasenfläche und dem Wasserbecken, danach in die Gärten des Rijksmuseums, die hinter dem Museum frei zugänglich sind.

Route :
Leidseplein → Eingang zum Vondelpark → Vondel-Denkmal → Freilichttheater (Openluchttheater) → Museumplein → Gärten des Rijksmuseums
Start :
Leidseplein
Zugang :
Park, Museumplein und Rijksmuseum-Gärten: kostenlos. Rijksmuseum, Van Gogh, Stedelijk: Eintritt.
Tipp :
Sonntags ist der Vondelpark am Leidseplein voll: Steig an der Amstelveenseweg ein, dort läuft es sich ruhiger.

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De Pijp: Albert-Cuyp-Markt und Sarphatipark – Amsterdam Nr. 7 Ronnie Overgoor · Unsplash

7. De Pijp: Albert-Cuyp-Markt und Sarphatipark

Marktstände, roter Backstein und Amsterdamer Schule

  • 1h30
  • 2,9 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Die Albert Cuypstraat trägt von Montag bis Samstag einen Straßenmarkt: geräucherter Fisch, Käse, Stroopwafels frisch vor deinen Augen. Über den Markt zu laufen kostet nichts; probieren ist deine Entscheidung. Weiter zeigt De Pijp ein anderes Gesicht: die Bäume im Sarphatipark, die verspielte Fassade des Hauses mit den Zwergen an der Ceintuurbaan und der wellige Backstein von De Dageraad, Arbeiterwohnungen der Amsterdamer Schule.

Route :
Albert-Cuyp-Markt → Gerard Douplein → Synagoge Gerard Dou → Sarphatipark → Haus mit den Zwergen, Ceintuurbaan → Wohnanlage De Dageraad
Start :
Ecke Ferdinand Bolstraat und Albert Cuypstraat
Zugang :
Markt und Straßen: kostenlos. Proben und Einkäufe zahlst du selbst. Heineken Experience: Eintritt.
Tipp :
Sonntags ist der Markt geschlossen, gegen 17 Uhr wird abgebaut. Komm morgens, vor dem Mittagsandrang.

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Der Grachtengürtel, Fassade für Fassade – Amsterdam Nr. 8 Adrien Olichon · Unsplash

8. Der Grachtengürtel, Fassade für Fassade

Grachtengordel, die Neun Straßen und die Goldene Kurve

  • 1h45
  • 3,5 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der Grachtengürtel des 17. Jahrhunderts gehört zum Unesco-Welterbe und liest sich wie ein Buch: die Breite der Parzelle, die Form des Giebels, der Balken mit Rolle unter dem First, mit dem Möbel nach oben gezogen wurden. Zwischen Keizersgracht und Herengracht füllen die Neun Straßen alte Handwerkerhäuser mit Läden und Cafés. Die Goldene Kurve zeigt dagegen die doppelt breiten Kaufmannshäuser.

Route :
Haus mit den Köpfen, Keizersgracht → Huis Bartolotti, Herengracht → Die Neun Straßen (De 9 Straatjes) → Goldene Kurve (Gouden Bocht), Herengracht → Haus an den drei Grachten → Oudemanhuispoort
Start :
Westermarkt, Ecke Keizersgracht
Zugang :
Straßen, Brücken und Fassaden: frei. Die Grachtenhausmuseen kosten Eintritt, alle freiwillig.
Tipp :
Schau nach oben: Die Giebel datieren die Häuser. Geh am späten Nachmittag, wenn die beleuchteten Räume sichtbar werden.

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Amsterdam bei Nacht, Brücken und Spiegelungen – Amsterdam Nr. 9 Marcelo Verfe · Pexels

9. Amsterdam bei Nacht, Brücken und Spiegelungen

Vom Rembrandtplein zur Amstel, wenn die Lichter angehen

  • 1h15
  • 2,4 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Nach Einbruch der Dunkelheit sind die Brückenbögen mit kleinen Lampen nachgezeichnet und verdoppeln sich im Wasser. Vom Thorbeckeplein aus reihen sich nach Süden mehrere Brücken der Reguliersgracht in einer Flucht. Weiter an der Amstel hebt sich die Magere Brug, eine weiße hölzerne Doppelklappbrücke, noch immer für vorbeifahrende Boote. Zurück geht es am Fluss entlang, vorbei am beleuchteten Theater Carré.

Route :
Rembrandtplein → Thorbeckeplein und Blick in die Reguliersgracht → Blauwbrug → Magere Brug (dünne Brücke) → Amstel-Schleusen → Amstelufer am Theater Carré
Start :
Rembrandtplein, an der Rembrandt-Statue
Zugang :
Brücken, Kais und Beleuchtung: komplett kostenlos. Grachtenfahrten kosten Geld und sind hier unnötig.
Tipp :
Im Winter wird es gegen 17 Uhr dunkel, ideal für einen frühen Rundgang. Bleib auf dem Gehweg, die Kais sind schmal.

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Amsterdam-Noord: die NDSM-Werft per Fähre – Amsterdam Nr. 10 Fons Heijnsbroek · Unsplash

10. Amsterdam-Noord: die NDSM-Werft per Fähre

Kostenlose Überfahrt, Industriehallen und Wandbilder

  • 2h
  • 3,6 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Die NDSM war eine Schiffswerft; Kräne und Hallen blieben stehen und beherbergen heute Künstlerateliers, Bühnen und Cafés im Sand. Die Fähre, wie alle über das IJ kostenlos, braucht rund eine Viertelstunde und öffnet einen weiten Blick über den Hafen. Drüben läuft man zwischen bemalten Containern, Wänden voller Wandbilder und stillstehenden Kränen, weit weg von der Grachten-Postkarte.

Route :
Anleger De Ruijterkade → Kostenlose Fähre zur NDSM → NDSM-Werft (NDSM-werf) → Wandbilder und Fassade des STRAAT → IJ-Ufer Richtung Pllek → Rückfahrt mit der Fähre
Start :
Fähranleger hinter dem Hauptbahnhof (De Ruijterkade)
Zugang :
Fähre, Kais und Wandbilder im Freien: kostenlos. STRAAT-Museum und A'DAM Lookout: Eintritt.
Tipp :
Die NDSM-Fähre fährt seltener als die anderen: Sieh dir den Fahrplan am Anleger an, bevor du übersetzt.

Kostenlos

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So machst du diese Rundgänge kostenlos (und verpasst nichts)

1. Kläre deinen Startpunkt

Jeder Rundgang nennt einen konkreten Start: einen Platz, einen Anleger, die Ecke zweier Straßen. Such ihn vorher auf der Karte und notiere dir die Tram- oder Metrolinie, die dich hinbringt. Amsterdam ist kompakt, doch die konzentrischen Grachten narren den Orientierungssinn: zwei Brücken in die falsche Richtung, und du stehst wieder am Anfang. Eine Offline-Karte reicht völlig aus.

2. Plane den Tag ohne Hetze

Zwei Rundgänge am Tag sind angenehm, drei sind viel. Kombiniere morgens eine Runde im Zentrum, mittags eine Pause auf einem Markt und nachmittags einen Park oder eine Fährfahrt. Den Nachtrundgang hebst du dir für einen klaren Abend auf. Und achte ständig auf Fahrräder: Sie haben faktisch Vorrang, und Radwege sind keine Gehwege.

3. Audio dazunehmen, wenn du magst

Schweigend zu laufen funktioniert bestens. Wenn du unterwegs Erklärungen willst, startet die CityGuide-App den Audiokommentar automatisch, sobald du dich einem Ort näherst; du musst nichts suchen und nichts antippen. Die Guides lädst du vorher herunter, sie laufen offline und verursachen keine Datenkosten. Das Produkt kostet Geld: Die zehn Routen oben funktionieren auch ohne.

— Häufige Fragen

Kostenlose Stadtführungen in Amsterdam: deine Fragen

Ja. Es sind Fußrouten, die du allein gehst, durch Straßen, Plätze, Höfe und Parks mit freiem Zugang. Kein Guide, kein Trinkgeld, keine Reservierung. Ausgaben entstehen nur, wenn du es willst: ein Museum, eine Kostprobe auf dem Markt, ein Kaffee. Bei jeder Route steht ausdrücklich dabei, was Eintritt kostet.

Zwei, ohne Hetze. Die Routen dauern eine bis zwei Stunden reine Gehzeit samt Pausen, dazu kommen die Wege dazwischen. Drei gehen, wenn du kurze und benachbarte Routen wählst, etwa den mittelalterlichen Kern und danach die Höfe des Beginenhofs, doch du siehst weniger. Lass dir lieber Zeit zum Bummeln.

Ja, allein und zu Fuß. Geführte Gruppen sind dort seit 2020 verboten, auf Wunsch der Anwohner und der Sexarbeiterinnen. Hindurchgehen bleibt erlaubt, und du wirst es tun: Alte Kirche, Waag und Zeedijk liegen mitten darin. Fotografiere die Fenster nie, bilde keine Traube und sprich abends leise.

Nein. Rijksmuseum, Van-Gogh-Museum, Stedelijk und Anne-Frank-Haus kosten Eintritt, und für das Anne-Frank-Haus musst du online ein Zeitfenster buchen. Ihre Umgebung kostet dagegen nichts: Museumplein, die Gärten des Rijksmuseums und die Fassade an der Prinsengracht 263 sind frei zu sehen. Prüfe Öffnungszeiten und Preise vorher.

Sie ist eine freiwillige Audiobegleitung. Du läufst, und der Kommentar startet von selbst, sobald du in die Nähe eines Ortes kommst; du musst nichts auslösen und nichts lesen. Den Amsterdam-Guide lädst du vorab herunter, er läuft ohne Netz. Er kostet Geld und ist von den zehn kostenlosen Routen hier unabhängig.

— Weiter gehen

Amsterdam erzählt, ohne auf den Bildschirm zu starren

Du läufst, der Audioguide macht den Rest: Der Kommentar beginnt von selbst, sobald du dich einer Gracht, einer Kirche oder einem Platz näherst. Der komplette Amsterdam-Guide wird einmal geladen und läuft offline, ohne Datenverbrauch. Die zehn Routen dieser Seite bleiben in jedem Fall kostenlos.

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