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— STADTFÜHRUNGEN · ROM

10 unverzichtbare Stadtführungen in Rom (kostenlos)

Zehn Rundgänge durch Rom, die du in deinem Tempo gehst, ohne bezahlten Guide und ohne Buchung. Straßen, Plätze, Aussichtspunkte und frei zugängliche Kirchen: Jede Tour nennt Dauer, Distanz, Startpunkt und ganz klar, was weiterhin Geld kostet, wenn du hineinwillst.

Katrin Bergmann, Italien-Spezialistin · September 6, 2026 · 9 Min. Lesezeit

Rom funktioniert erstaunlich gut ohne Eintrittskarte. Fast alles, was die Stadt ausmacht — die barocken Plätze, die Gassen von Trastevere, die Hügel, die Brunnen, die Basiliken — steht jedem offen, der zu Fuß unterwegs ist. Wir haben zehn Routen ausgewählt, die sich nicht überschneiden: eine für die Antike, eine für Kirchen, eine für Aussichten, eine für den Markt, eine für den Sonnenuntergang und eine für ein Viertel, das kaum ein Besucher betritt.

Jede Tour nennt einen konkreten Startpunkt, vier bis sechs Stationen in Gehreihenfolge, eine realistische Dauer samt Pausen und einen praktischen Hinweis. Du kannst sie aneinanderhängen oder nur eine einzige gehen. Wenn du unterwegs Erklärungen möchtest, bietet die App CityGuide einen kostenpflichtigen Audioguide, der von selbst startet, sobald du dich einem Ort näherst. Für die Routen unten brauchst du davon nichts: Sie funktionieren genau so, wie sie hier beschrieben sind.

Lieber eine einzige Route, Schritt für Schritt?

Free walking tour Rom: Die komplette Route für deine eigene (und kostenlose) Tour

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10 Touren · nach Sehenswürdigkeit geordnet

Ohne Buchung · ohne Trinkgeld

Die Altstadt in einer Runde – Rom Nr. 1 Magda Ehlers · Pexels

1. Die Altstadt in einer Runde

Von der Spanischen Treppe zum Campo de' Fiori, über Trevi

  • 1h40
  • 2,6 km · Mittel
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Dieser Spaziergang verbindet die Bilder, die du ohnehin schon im Kopf hast. Der Trevi-Brunnen lehnt am Palazzo Poli und wird von der Acqua Vergine gespeist, einem antiken Aquädukt, das bis heute Wasser liefert. Etwas weiter folgt die Piazza Navona exakt der Form des Domitian-Stadions, das hier stand: Das Oval, das du umrundest, ist die alte Laufbahn. Zum Schluss die Stände am Campo de' Fiori.

Route :
Piazza di Spagna → Trevi-Brunnen → Pantheon (von außen) → Piazza Navona → Campo de' Fiori
Start :
Piazza di Spagna, am Fuß der Spanischen Treppe
Zugang :
Straßen, Plätze und Brunnen frei. Das Pantheon kostet seit 2023 Eintritt, Besuch optional.
Tipp :
Brich vor neun Uhr auf: Trevi und Pantheon sind dann noch erträglich, und das flache Licht ist deutlich besser als die Mittagssonne.

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Antikes Rom: das Herz des Imperiums – Rom Nr. 2 Anton Volnuhin · Unsplash

2. Antikes Rom: das Herz des Imperiums

Kolosseum, Kaiserforen und Kapitol, von der Straße aus

  • 1h30
  • 2,2 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Zweitausend Jahre Geschichte, ohne ein einziges Ticket zu kaufen. Der Konstantinsbogen steht frei im Freien und lässt sich aus nächster Nähe betrachten. Die Via dei Fori Imperiali verläuft oberhalb der Foren von Caesar, Augustus und Nerva: Vom Geländer schaust du von oben hinein, was oft mehr bringt als der Gang hinunter. Die Trajanssäule erzählt ihre Geschichte auf fast zweihundert Metern Spiralfries.

Route :
Konstantinsbogen → Kolosseum (von außen) → Via dei Fori Imperiali → Trajanssäule → Piazza del Campidoglio
Start :
Metroausgang Colosseo, an der Piazza del Colosseo
Zugang :
Außenansichten, Straße und Platz frei. Kolosseum und Forum-Palatin kostenpflichtig, optional.
Tipp :
Geh vom Kolosseum Richtung Kapitol, dann steigst du die Cordonata-Rampe mit Blick auf das Denkmal hinauf, nicht mit dem Rücken dazu.

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Trastevere, das andere Ufer – Rom Nr. 3 Marcelo Aut · Pexels

3. Trastevere, das andere Ufer

Gassen, Plätze und zwei Basiliken im alten Trastevere

  • 1h30
  • 2,3 km · Leicht
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Hinter dem Tiber ändert sich das Tempo: unebenes Kopfsteinpflaster, Wäsche an den Fenstern, Werkstätten. Santa Maria in Trastevere trägt ein Mosaik über der Fassade, das du kostenlos vom Platz aus studieren kannst, noch bevor du hineingehst. Etwas tiefer steht Santa Cecilia auf den Resten eines römischen Wohnhauses. Ende an der Piazza San Cosimato, wo vormittags der Viertelmarkt läuft, weit weg von den Touristenterrassen.

Route :
Piazza Trilussa → Via del Moro → Piazza di Santa Maria in Trastevere → Basilika Santa Maria in Trastevere → Basilika Santa Cecilia → Piazza San Cosimato
Start :
Piazza Trilussa, am Ende der Ponte Sisto
Zugang :
Gassen, Plätze und Basiliken frei. Für das Cavallini-Fresko wird ein kleiner Betrag verlangt, optional.
Tipp :
Meide den Samstagabend, dann ist es voll. Werktags vormittags sind die Gassen um die Via della Lungaretta fast leer.

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Diese 10 Touren, als Audioguide

Der CityGuide-Audioguide für Rom startet von selbst vor jedem Ort. Du gehst, er erzählt.

Kompletter Audioguide

19,90 € 35,90 €

4,8/5 · 15 Bewertungen

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Der Gianicolo, Roms Aussichtshügel – Rom Nr. 4 Amir Arsalan Shamsabadi · Unsplash

4. Der Gianicolo, Roms Aussichtshügel

Aufstieg aus Trastevere, über Dächer und Kuppeln

  • 1h50
  • 3,2 km · Anspruchsvoll
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Die schönste kostenlose Aussicht Roms muss man sich verdienen: Die Via Garibaldi steigt kräftig an. Oben schüttet der Acqua-Paola-Brunnen sein Wasser in ein monumentales Becken, und der Piazzale Garibaldi öffnet den Blick über die ganze Stadt, von den Kuppeln bis zum Monte Mario. Täglich um zwölf wird hier ein Kanonenschuss abgefeuert, eine Tradition, die den Kirchtürmen Roms das Zeitsignal gibt.

Route :
Porta Settimiana → San Pietro in Montorio und der Tempietto → Acqua-Paola-Brunnen → Piazzale Garibaldi → Denkmal für Anita Garibaldi → Sant'Onofrio al Gianicolo
Start :
Porta Settimiana, am nördlichen Rand von Trastevere
Zugang :
Aufstieg, Terrassen und Brunnen frei. Kirchen frei zugänglich, Öffnungszeiten wechseln.
Tipp :
Steig am späten Nachmittag hinauf und geh über die Gianicolo-Promenade zurück: Das Licht wandert beim Abstieg über die Fassaden.

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Fünf Basiliken, ein Spaziergang – Rom Nr. 5 Fatih Turan · Pexels

5. Fünf Basiliken, ein Spaziergang

Von Santa Maria Maggiore nach San Clemente über den Esquilin

  • 1h40
  • 1,9 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

In Rom sind die Kirchen das größte kostenlose Museum der Stadt. Santa Prassede, winzig und leicht zu übersehen, bewahrt eine Seitenkapelle, die vom Boden bis zur Decke mit Mosaiken ausgekleidet ist. Zwei Straßen weiter steht in San Pietro in Vincoli der Moses von Michelangelo, ohne Ticket zu sehen. San Clemente wiederum stapelt drei Ebenen aus drei Epochen übereinander, darunter ein unterirdisches Heiligtum.

Route :
Basilika Santa Maria Maggiore → Basilika Santa Prassede → San Martino ai Monti → San Pietro in Vincoli → Basilika San Clemente
Start :
Piazza di Santa Maria Maggiore, vor der Hauptfassade
Zugang :
Eintritt in die Kirchen frei. Die Untergeschosse von San Clemente kosten Eintritt, Besuch optional.
Tipp :
Viele Kirchen schließen zwischen zwölf und sechzehn Uhr. Starte um neun oder nimm den Rundgang am späten Nachmittag wieder auf.

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Villa Borghese und die Pincio-Terrasse – Rom Nr. 6 Jovan Vasiljević · Pexels

6. Villa Borghese und die Pincio-Terrasse

Von der Piazza del Popolo zum See, die grüne Lunge

  • 1h50
  • 3,5 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Die Rampe an der Piazza del Popolo führt in wenigen Minuten hinauf zur Pincio-Terrasse, von der aus der Blick über die Dächer bis zum Petersdom reicht. Dahinter beginnt die Villa Borghese: Alleen aus Pinien, der kleine See mit seinem klassizistischen Asklepios-Tempel, dann die Piazza di Siena, ein ovaler Sandplatz zwischen den Bäumen. Der Ausgang liegt neben der Galerie.

Route :
Piazza del Popolo → Pincio-Terrasse → Casina Valadier → Der See und der Asklepios-Tempel → Piazza di Siena → Galleria Borghese (von außen)
Start :
Piazza del Popolo, am Fuß der Pincio-Rampe
Zugang :
Park, Terrassen und Alleen frei. Galleria Borghese kostenpflichtig mit Reservierung, optional.
Tipp :
Nimm ab der Piazza del Popolo die Rampe statt der Treppe: Sie ist länger, aber die Aussicht öffnet sich Schritt für Schritt.

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Testaccio, das arbeitende Rom – Rom Nr. 7

7. Testaccio, das arbeitende Rom

Markthalle, antike Pyramide und ein Hügel aus Scherben

  • 1h30
  • 2,4 km · Leicht
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Testaccio ist das Rom, das arbeitet. Los geht es vor einer echten römischen Pyramide, dem Grabmal eines Beamten, eingebaut in die Stadtmauer. Danach die Markthalle mit ihren Theken und Streetfood-Ständen. Direkt dahinter erhebt sich der Monte dei Cocci: ein vollständig künstlicher Hügel aus aufgeschichteten Scherben antiker Amphoren, die im benachbarten Flusshafen entladen wurden.

Route :
Cestius-Pyramide → Protestantischer Friedhof → Markt von Testaccio → Monte dei Cocci → Ex-Mattatoio
Start :
Metro Piramide, vor der Cestius-Pyramide
Zugang :
Straßen, Markt und Viertel frei. Friedhof gegen Spende; Kostproben auf eigene Rechnung.
Tipp :
Der Markt schließt am frühen Nachmittag und sonntags ganz. Komm zwischen zehn und eins, dann ist er in Betrieb.

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Brunnen und Fassaden am Quirinal – Rom Nr. 8 Efe Ersoy · Pexels

8. Brunnen und Fassaden am Quirinal

Barock unter freiem Himmel, von Barberini zur Via del Corso

  • 1h25
  • 2,1 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Ein ganzer Architekturrundgang ohne eine einzige Kasse. An der Kreuzung Quattro Fontane besetzen vier liegende Figuren die Ecken; drehst du dich einmal um dich selbst, erkennst du drei Obelisken, die in drei verschiedene Straßen hinein fluchten. Weiter unten bietet die Piazza del Quirinale einen der weitesten Blicke über die Stadt. Die Galleria Sciarra, ein bemalter überdachter Hof, ist frei begehbar.

Route :
Tritonenbrunnen → Bienenbrunnen → Quattro Fontane → Sant'Andrea al Quirinale → Piazza del Quirinale und Dioskurenbrunnen → Galleria Sciarra
Start :
Piazza Barberini, am Metroausgang
Zugang :
Straßen, Plätze und Brunnen frei. Quirinalspalast kostenpflichtig mit Reservierung, optional.
Tipp :
Die Galleria Sciarra ist ein privater Durchgang, der werktags offen steht: Heb sie dir für einen Wochentag auf, nicht für Sonntag.

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Der Aventin bei Sonnenuntergang – Rom Nr. 9 Gabriella Clare Marino · Unsplash

9. Der Aventin bei Sonnenuntergang

Circus Maximus, Orangengarten und das Schlüsselloch

  • 1h35
  • 2,6 km · Mittel
  • 6 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Der Aventin ist der ruhige Hügel Roms, und hier endet der Tag am besten. Der Orangengarten, auf einer alten Festung angelegt, blickt genau nach Westen über den Tiber zum Petersdom. Ein paar Schritte weiter verbirgt das Tor der Malteser-Priorei eine Kuriosität: Durch das Schlüsselloch erscheint die Kuppel des Petersdoms gerahmt am Ende einer eigens dafür geschnittenen Baumallee.

Route :
Circus Maximus → Orangengarten → Basilika Santa Sabina → Schlüsselloch des Malteserordens → Aussichtsterrasse des Aventin → Ponte Palatino
Start :
Circus Maximus, auf der Seite der Via del Circo Massimo
Zugang :
Garten, Platz, Basilika und Aussichtspunkte frei. Auf dieser Route kein bezahlter Eintritt.
Tipp :
Sei vierzig Minuten vor Sonnenuntergang im Orangengarten; am Schlüsselloch steht oft eine kurze Schlange, das also vorher erledigen.

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EUR, das Rom der dreißiger Jahre – Rom Nr. 10 Alexandr Lipov · Pexels

10. EUR, das Rom der dreißiger Jahre

Marmor, Arkaden und ein großer See, zwanzig Minuten vom Zentrum

  • 1h45
  • 3,4 km · Mittel
  • 5 Stationen
  • Optionales Audio: DE · EN · FR · ES

Ein Viertel, das kaum ein Besucher zu sehen bekommt, vier Metrostationen vom Zentrum entfernt. EUR wurde in den dreißiger Jahren für eine Weltausstellung entworfen, die nie stattfand. Geblieben sind überdimensionierte Boulevards, weißer Travertin und der Palast der Italienischen Zivilisation, wegen seiner sechs Etagen identischer Arkaden auch quadratisches Kolosseum genannt. Die Route endet am künstlichen See.

Route :
Palast der Italienischen Zivilisation → Basilika der Heiligen Petrus und Paulus → Viale Europa → Palazzo dei Congressi → See von EUR
Start :
Metro EUR Magliana, am Fuß des Palasts der Italienischen Zivilisation
Zugang :
Viertel, Boulevards, See und Außenansichten frei. Museen in EUR kostenpflichtig, Besuch optional.
Tipp :
Geh am Vormittag: Die Sonne trifft die Arkaden des Palasts frontal, dann treten sie am klarsten hervor.

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So machst du diese Touren kostenlos (ohne etwas zu verpassen)

1. Wähle nach der Uhrzeit, nicht nach der Karte

Rom läuft in Zeitfenstern. Kirchen öffnen früh und schließen oft zwischen zwölf und sechzehn Uhr. Märkte machen am frühen Nachmittag dicht. Die Aussichten am Gianicolo und am Aventin geben am Tagesende am meisten her. Die Altstadt ist vor neun Uhr doppelt so angenehm. Plane deinen Tag um diese Zwänge herum und nicht um Entfernungen, die hier überall kurz sind.

2. Bereite das Gehen vor, nicht die Kultur

Das römische Pflaster, die Sampietrini, ist uneben und bei Regen rutschig: geschlossene Schuhe mit flexibler Sohle. Nimm eine Flasche mit und füll sie an den Nasoni auf, den gusseisernen Trinkbrunnen, die überall in der Stadt ununterbrochen laufen; das Wasser ist trinkbar und kostenlos. Die Anstiege am Gianicolo und am Aventin sind moderat, aber echt: Rechne fünfzehn Minuten mehr ein, als dein Handy anzeigt.

3. Nimm den Kommentar dazu, wenn du Kontext willst

Allein zu laufen reicht, um zu sehen; nicht immer, um zu verstehen, was man da vor sich hat. Die App CityGuide bietet einen kostenpflichtigen Audioguide für Rom, der von selbst startet, sobald du dich einem Ort näherst, ganz ohne Antippen, und der offline funktioniert, sobald die Stadt geladen ist. Das ist ein optionaler Zusatz: Alle Routen oben gehen auch ohne.

— Häufige Fragen

Kostenlose Stadtführungen in Rom: deine Fragen

Ja. Es sind Rundgänge, die du selbst gehst: Straßen, Plätze, Gärten, Aussichtspunkte und frei zugängliche Kirchen. Kein Guide, der bezahlt werden muss, kein erwartetes Trinkgeld, keine Buchung. Die einzigen möglichen Kosten sind die in jeder Tour genannten optionalen Eintritte, etwa Pantheon oder Kolosseum, und das, was du unterwegs isst und trinkst.

Eine Free Tour führt ein Guide, der vom Trinkgeld am Ende lebt: Der Preis steht nirgends, existiert aber. Hier gibt es niemanden zu bezahlen und niemanden abzuwarten. Du startest, wann du willst, hältst an, wo du willst, und kannst eine Route halbieren, wenn die Beine früher schlappmachen als geplant.

Zwei sind bequem, drei sind schon viel. Jede Route bedeutet anderthalb bis zwei Stunden reine Gehzeit, die Stopps noch nicht mitgerechnet. Eine gute Kombination ist eine Tour am Vormittag, ein langes Mittagessen und danach eine Abendroute wie der Aventin oder der Gianicolo, die beide bei Sonnenuntergang deutlich gewinnen.

Nein. Jede Route steht hier mit Startpunkt und Stationen in der richtigen Reihenfolge, mehr braucht es zum Gehen nicht. CityGuide ist ein kostenpflichtiger Audioguide, der unterwegs den Kommentar ergänzt: Er startet in der Nähe eines Ortes von selbst und läuft offline. Das ist zusätzlicher Komfort, keine Voraussetzung.

Frühling und Herbst sind am angenehmsten. Im Juli und August macht die Nachmittagshitze lange Wege zur Qual: Verschieb die Routen auf den frühen Morgen oder auf die Zeit nach achtzehn Uhr und bevorzuge schattige wie Villa Borghese. Im Winter sind die Tage kurz, die Orte dafür merklich ruhiger.

— Weiter gehen

Lauf durch Rom, der Ton startet von allein

Der CityGuide-Audioguide für Rom kommentiert jeden Ort, sobald du dich näherst, ohne dass du suchen oder tippen musst. Ist die Stadt einmal geladen, läuft alles offline und ohne Datenvolumen. Die zehn Routen oben bleiben kostenlos und sind auch ohne ihn problemlos machbar.

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